Direkt zum Inhalt
Zur Startseite
Startseite

Seitenmenü

Seitenmenü

  • Personensuche
  • Editorial
  • Neuerscheinungen
  • Aufnahmekriterien
  • Editionsprinzipien
  • Projektgeschichte
  • Technische Umsetzung
  • Autorinnen und Autoren
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Benutzeranmeldung

Pfadnavigation

  1. Startseite

Madsen, Maria Madlen

Madsen, Maria Madlen. Opernsängerin. Hörfunksprecherin. * 23.3.1905 Krefeld, † 7.2.1990 Ffm.
Aufgewachsen in Hamburg. Dort und später in Stuttgart Gesangstudium. Von 1926 bis 1929 erste Popularität unter dem Namen „Gerda Hansi“ als „schwäbische Nachtigall“ beim Süddeutschen Rundfunk. Von 1929 bis 1934 Engagement am Stadttheater Zürich. 1934 Wechsel zur Ffter Oper (Antrittsrolle: Ännchen im „Freischütz“). Große Karriere als Koloratursopranistin. Neben ihren sängerischen Fähigkeiten wurden ihre darstellerischen Qualitäten bewundert. Mitwirkung als Gretl in der Uraufführung von Werner Egks „Zaubergeige“ (1935). Nach der Zerstörung des Ffter Opernhauses 1944 Auftritte im Börsensaal, dem provisorischen Spielort der Ffter Bühnen. Nach einer schweren Erkrankung zog sich M. 1948 von der Bühne zurück. Sie wirkte aber weiterhin als Sängerin bei Opern- und Operettenaufnahmen des HR mit (u. a. als Despina in einer kompletten Einspielung von „Così fan tutte“, 1951). In den Sechzigerjahren war M. häufig als Sprecherin in Hörspielen besetzt, u. a. als Frau Brigitte in Kleists „Zerbrochnem Krug“ und als Marketenderin in Brechts „Galileo Galilei“.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 6, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Kutsch/Riemens: Gr. Sängerlex., 3. Aufl., Bd. 3 (1997), S. 2161f.; Bd. 6 (2000), S. 481.
Kutsch, K. J./Riemens, Leo: Großes Sängerlexikon. 2 Bde. u. 2 Ergänzungsbde. Bern 1987 u. 1991/94. 2., unveränderte Auflage der bis 1991 erschienenen 3 Bde. Bern 1993. 3., erw. Aufl. 5 Bde. u. 2 Ergänzungsbde. Bern/München 1997 u. 2000/02. 4., erw. u. aktualisierte Aufl. 7 Bde. München u. a. 2003.
Quellen: ISG, S2/6. 720.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 128448164 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Madsen, Maria Madlen. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/424.


Stand des Artikels: 11.6.1992

  • Startseite
  • Impressum

Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

Menü