Apolant, Hugo. Prof. Dr. med. Krebsforscher.
* 28.4.1866 Berlin, † 6.3.1915 Ffm.
Sohn des Rabbiners Dr. phil. Samuel A. (1823-1898) und dessen Ehefrau Rahel (auch: Recha), geb. Chronegk. Verheiratet mit Jenny A., geb. Rathenau. Eine Tochter: Sophie A. (1900-1970).
Ab 1902 am Institut für experimentelle Therapie unter Paul Ehrlich in Ffm., wo A. sich besonders der Krebsforschung widmete. Bei Gründung der Ffter Universität 1914 wurde er zum außerordentlichen Honorarprofessor für experimentelle Pathologie ernannt. A. war in histologischen Fragen eine anerkannte Autorität.
Hervorragender Pianist. 1908 Vorstandsmitglied der Israelitischen Gemeinde Ffm.
Fachveröffentlichungen, vor allem zur Geschwulstlehre.
Ab 1902 am Institut für experimentelle Therapie unter Paul Ehrlich in Ffm., wo A. sich besonders der Krebsforschung widmete. Bei Gründung der Ffter Universität 1914 wurde er zum außerordentlichen Honorarprofessor für experimentelle Pathologie ernannt. A. war in histologischen Fragen eine anerkannte Autorität.
Hervorragender Pianist. 1908 Vorstandsmitglied der Israelitischen Gemeinde Ffm.
Fachveröffentlichungen, vor allem zur Geschwulstlehre.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 26, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
JL 1 (1927), Sp. 390.
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Kallmorgen, S. 209.
Literatur:
Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 20f.
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Heuer/Wolf (Hg.): Juden d. Ffter Univ. 1997, S. 17-19.
GND: 117763233 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Apolant, Hugo. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/418.
Stand des Artikels: 16.7.1986