André, Johann Anton. Großherzoglich Hessischer Kapellmeister und Hofrat. Musikverleger, Pianist, Komponist und Musikpädagoge.
* 6.10.1775 Offenbach/Main, † 6.4.1842 Offenbach/Main.
Sohn des Offenbacher Musikverlegers Johann A. (1741-1799). Vater von Karl August A.
Als Musikverleger im väterlichen Verlag tätig. 1799 erwarb A. Mozarts Nachlass und konnte so bisher unveröffentlichte Werke Mozarts und erste Kataloge des Mozart’schen Werks herausbringen. Er holte den Erfinder der Lithografie, Alois Senefelder, nach Offenbach, um sich dieses damals neuen Verfahrens beim Notendruck bedienen zu können. 1828 Filiale des Musikverlags in Ffm. gegründet.
Gesuchter Lehrer der Musiktheorie.
Verfasste ein „Lehrbuch der Tonsetzkunst“ (unvollendet).
Als Musikverleger im väterlichen Verlag tätig. 1799 erwarb A. Mozarts Nachlass und konnte so bisher unveröffentlichte Werke Mozarts und erste Kataloge des Mozart’schen Werks herausbringen. Er holte den Erfinder der Lithografie, Alois Senefelder, nach Offenbach, um sich dieses damals neuen Verfahrens beim Notendruck bedienen zu können. 1828 Filiale des Musikverlags in Ffm. gegründet.
Gesuchter Lehrer der Musiktheorie.
Verfasste ein „Lehrbuch der Tonsetzkunst“ (unvollendet).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 24, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Schrotzenberger, S. 6.
Literatur:
Lübbecke: Buch u. Druck 1948, S. 156-158.
Quellen:
Sandner, Wolfgang: Wallfahrtsort der Tonkünstler. Musikhaus André in Offenbach. In: FAZ, Internetausgabe (www. faz. net), Rhein-Main, 1. 4. 2014.
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ISG, S2/4. 752.
GND: 116331674 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: André, Anton. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/399.
Stand des Artikels: 14.7.1986