Albini, Franz Josef Martin Freiherr von. Dr. jur. Politiker.
* 14.5.1748 St. Goar/Rhein, † 8.1.1816 Dieburg.
1792 leitete A. als Direktorialwahlbotschafter die letzte deutsche Kaiserwahl in Ffm. 1810 übertrug ihm Carl Theodor von Dalberg das Präsidium des Großherzoglich Fft.ischen Staatsrats. A. war nun leitender Minister des Inneren, der Justiz und vorübergehend auch der Polizei im Großherzogtum Fft. Nach der Flucht Dalbergs 1813 erwirkte A. bei Kaiser Franz die Errichtung eines Generalverwaltungsrats für das ehemalige Großherzogtum Fft. unter seinem Vorsitz; er zog sich jedoch bald zurück. 1815 trat A. in österreichische Dienste und wurde zum ersten österreichischen Präsidialgesandten am deutschen Bundestag in Ffm. ernannt, doch er starb vor Eröffnung des Bundestags.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 20, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
NB 1985, S. 6, Nr. 32; 1992, S. 9, Nr. 43.
|
Heinz Gollwitzer in: NDB 1 (1953), S. 149.
Literatur:
Jahns: Reichskammergericht 2003, Bd. 2. 2, S. 770-795 (Biographie Nr. 75).
Quellen:
ISG, S2/1. 824.
GND: 118647709 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Albini, Franz Josef von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/376.
Stand des Artikels: 9.7.1986