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Adolf von Nassau

Adolf (eigentl.: Adolf Wilhelm Carl August), Herzog von Nassau. * 24.7.1817 Schloss Biebrich in (Wiesbaden-)Biebrich, † 17.11.1905 Schloss Hohenburg in (Lenggries-)Hohenburg/Oberbayern.
Nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch Preußen 1866 gab A. seine Residenz in Biebrich auf und wohnte 1866/67 in Ffm. Er verkaufte seine wertvollen Biebricher Wintergärten an einen vom Ffter Verschönerungsverein gebildeten Ausschuss, aus dem 1869 die Palmengartengesellschaft hervorging. 1871 konnte auf der Basis der herzoglichen Wintergärten-Bestände der Ffter Palmengarten eröffnet werden.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 16, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: NB 1985, S. 285, Nr. 1639; 1992, S. 564, Nr. 3097.
Renkhoff, Otto: Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten. Wiesbaden 1985, 2., überarb. Aufl. 1992. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau XXXIX).
Literatur: Taudte-Repp, Beate: Von Bürgern für Bürger: Der Ffter Palmengarten im Spiegel seiner Gründer, Direktoren und Förderer. In: AFGK 74 (2014): Ffter Parkgeschichten, S. 129-135, hier S. 129.
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.
| Siebert: Palmengarten 1895.
Siebert, August: Der Palmengarten zu Ffm. Berlin 1895.
Quellen: ISG, S2/9. 271.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 119208806 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Adolf von Nassau. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/368.


Stand des Artikels: 8.7.1986

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Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
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