Abel, Conrad Friedrich. Lehrer.
* 17.2.1803 (Ludwigshafen-)Oppau/Rhein, † 25.8.1858 Ffm.
Sohn eines Schulmeisters in Oppau, dessen Gehilfe er direkt nach der eigenen Schulentlassung 1818 zunächst (bis 1825) wurde.
Seit 1830 war A. als Lehrer in Ffm. tätig. Er unterrichtete an der Erziehungs-Anstalt für Knaben von Friedrich Carl Kayser (1768-1832), die später von Dr. Johannes Kehl, dann von Georg Hassel übernommen wurde. Auf Heirat mit der Bürgerstochter Maria Susanna Louise Heitefuß (1844) wurde A. Ffter Bürger und gründete mit Genehmigung vom 8.2.1844 in der Eschersheimer Landstraße 3 die „Abel’sche Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Knaben“, die sich nach dem Eintritt des Literaten Philipp Jacob Simon (1809-1874) im Jahr 1846 in „Abel & Simon’sche Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Knaben“ umbenannte.
Die Lehranstalt konnte nach A.s Tod bis 1872, zuletzt unter Julius Friedrich Kirchhoffer († 1872), fortgeführt werden.
Seit 1830 war A. als Lehrer in Ffm. tätig. Er unterrichtete an der Erziehungs-Anstalt für Knaben von Friedrich Carl Kayser (1768-1832), die später von Dr. Johannes Kehl, dann von Georg Hassel übernommen wurde. Auf Heirat mit der Bürgerstochter Maria Susanna Louise Heitefuß (1844) wurde A. Ffter Bürger und gründete mit Genehmigung vom 8.2.1844 in der Eschersheimer Landstraße 3 die „Abel’sche Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Knaben“, die sich nach dem Eintritt des Literaten Philipp Jacob Simon (1809-1874) im Jahr 1846 in „Abel & Simon’sche Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Knaben“ umbenannte.
Die Lehranstalt konnte nach A.s Tod bis 1872, zuletzt unter Julius Friedrich Kirchhoffer († 1872), fortgeführt werden.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 9, verfasst von: Sabine Hock (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Sabine Hock).
Lexika:
Richel, S. 1.
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Schrotzenberger, S. 1, 233.
Quellen:
ISG, Nachlassakten 1858/3.
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ISG, Senatssuppl. 262/23 [Abel, Conrad Friedrich, aus Oppau, Erlaubnis zum Aufenthalt als Lehrer (...), 1832, Bürgerrecht als „Litteratus“ auf Eheschließung (...) und Errichtung einer Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Knaben, 1843/44, u. a.].
Internet:
Hess. Biografie, 13.10.2014.
GND: 1104725479 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Abel, Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/351.
Stand des Artikels: 7.11.2014
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 11.2014
Monatslieferung: Neuerscheinungen vom 10. November 2014.