Linnebach, Adolf. Prof. Bühnentechniker. Bühnenbildner.
* 4.6.1876 Mannheim, † 10.1.1963 Ostin bei Gmund/Tegernsee.
Leiter des Wiederaufbaus des Schauspielhauses in Ffm. nach 1945. Die Neukonstruktion der Bühne in dem Bau, der künftig (1951-63) als Großes Haus für Oper und Schauspiel dienen sollte, war damals eine außerordentliche Leistung der Bühnentechnik. L. löste das Problem des Mehrspartenbetriebs durch die Konstruktion einer „doppelten“ Drehbühne, in der eine normale Drehscheibe (Durchmesser 16 Meter) und eine große Drehbühne (mit einem Durchmesser von 38 Metern die größte Drehbühne Europas) zu einem variablen System kombiniert sind.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 462, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Raimund Brömse in: NDB 14 (1985), S. 633.
Literatur:
Ehrlich, Wilfried: Nach 120 Jahren ein neues Theater. In: Wiederaufbau Oper Ffm. 1991, S. 11-106, hier S. 34-36, 39.
Quellen:
ISG, S2/1. 745.
GND: 118972944 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Linnebach, Adolf. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/3092.
Stand des Artikels: 11.3.1991