Lederer, Hugo. Prof. Bildhauer.
* 16.11.1871 Znaim/Mähren, † 1.8.1940 Berlin.
Schöpfer des Merkurbrunnens, der von der Bankiersfamilie L. A. Hahn gestiftet und 1916 auf dem Theaterplatz (heute: Rathenauplatz) aufgestellt wurde. Später musste der Brunnen dem Schillerdenkmal weichen und zog auf das „Säuplätzi“ (Kalbächer Gasse/Große Bockenheimer Straße) um. In der NS-Zeit als jüdische Schenkung demontiert, wurde die Merkurstatue im Städel aufbewahrt und dadurch gerettet. Nach 1945 zunächst wieder am alten Platz an der „Fressgass“ errichtet, steht der Merkurbrunnen seit 1954 in der Ludwig-Erhard-Anlage nahe der Messe.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 447, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dietrich Schubert in: NDB 14 (1985), S. 41f.
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Thieme/Becker 22 (1928), S. 532f.
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Vollmer 3 (1956), S. 196.
Quellen:
ISG, S2/9. 281.
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ISG, S3/5. 914 (Merkurbrunnen).
Internet:
Kunst im öffentl. Raum Fft., 20.10.2023.
GND: 118919717 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Lederer, Hugo. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/3041.
Stand des Artikels: 12.12.1990