Krebs, Johann Jakob. Oberkonsistorialrat. Dr. phil. Pfarrer. Schriftsteller.
* 29.11.1829 Ffm., † 28.3.1902 Ffm.
Schüler des Ffter Gymnasiums. Studium der Philologie, dann der Theologie in Tübingen. Seit 1855 Prediger am Versorgungshaus in Ffm. Seit 1856 Pfarrvikar und Direktor der Evangelischen höheren Töchterschule in Trier. Seit 1857 Pfarrer an der Dreikönigskirche in Ffm.-Sachsenhausen. Seit 1873 Konsistorialrat. Seit 1879 Senior Ministerii. Seit 1899 Oberkonsistorialrat im durch die Reorganisation des Ffter Kirchenwesens erstandenen landeskirchlichen Königlichen Konsistorium. In K.’ Amtszeit fielen die Einweihungen von vier Ffter Kirchen: der neuen Dreikönigskirche, der neuen Peterskirche, der Christuskirche und der Lutherkirche. Den Bau der Lutherkirche hatte K. im „Verein zur Erbauung einer evangelisch-lutherischen Kirche im Nordosten von Ffm.“ tatkräftig gefördert. Besonders engagierte sich K. für alle Bereiche der Inneren Mission. Er unterstützte die Gründung des Diakonissenhauses und des Marthahauses. Er belebte die Ffter Bibelgesellschaft neu.
Verfasser von Gedichten („Dornblüten“, 1903).
Verfasser von Gedichten („Dornblüten“, 1903).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 428f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Brümmer 1913, Bd. 4, S. 104.
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Schäfer: Ffter Dichter, S. 28-30, 475.
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Schrotzenberger, S. 138.
Literatur:
Dechent: Kirchengeschichte II, S. 467.
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Ffter ev. Kirchen-Kal. 1903, S. 24-27 (Nekr.); 41 (1929), S. 48f.
Quellen:
ISG, S2/12. 007.
GND: 116403705 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Krebs, Jakob. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2988.
Stand des Artikels: 1.8.1990