Koenigswald, Gustav Heinrich Ralph von. Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Paläanthropologe.
* 13.11.1902 Berlin, † 10.7.1982 Bad Homburg v. d. H.
Mit Unterstützung der Werner Reimers Stiftung für Anthropogenetische Forschung in Bad Homburg, deren Preisträger er 1966 gewesen war, konnte K. ab 1968 seinen Lehrstuhl für Paläontologie in Utrecht aufgeben und sich fortan nur noch der wissenschaftlichen Forschung zur Stammesgeschichte des Menschen widmen. Er ging nach Ffm. als Leiter der Abteilung für Paläanthropologie am Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg. Er baute das Anthropologische Institut im 1970 eröffneten Werner-Reimers-Bau auf. Vor allem dank seiner Sammlung von Knochenfunden des fossilen Javamenschen und seiner Bibliothek wurde es eine Forschungs- und Dokumentationsstätte internationalen Rangs. Studienreisen.
Fachveröffentlichungen.
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Cretzschmar-Medaille der SNG (1977).
„Gustav Heinrich Ralph von K. Lecture“, jährlich veranstaltet von der SGN an der Ffter Universität.
Fachveröffentlichungen.
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Cretzschmar-Medaille der SNG (1977).
„Gustav Heinrich Ralph von K. Lecture“, jährlich veranstaltet von der SGN an der Ffter Universität.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 411, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Urban, Christian: Das Porträt. Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald. In: FLS 1969, H. 3, S. 24.
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Schrenk, Friedemann: Erbe der Menschheit – Das Potenzial paläoanthropologischer Sammlungen. In: Trümpler u. a. (Hg.): Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen d. Goethe-Universität 2014, S. 46-53, hier S. 46-49; vgl. auch S. 377.
Quellen:
ISG, S2/6. 247.
GND: 118564447 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Koenigswald, Gustav Heinrich Ralph von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2951.
Stand des Artikels: 10.7.1990