Klinkhammer, Thessalia, gen. Thessa. Schauspielerin.
* 8.10.1859 Oravica (Orawitz)/Banat, † 21.11.1934 Ffm.
1880 wurde K. von Emil Claar, unter dem sie bereits am Berliner Residenztheater gespielt hatte, nach Ffm. geholt. Am hiesigen Schauspielhaus trat sie im Rollenfach der jugendlichen Naiven und Liebhaberin auf (bis 1887). Nach Engagements in Hamburg und Berlin sowie Gastspielreisen kam K. 1896 an das Ffter Schauspielhaus zurück, wo sie nun in das Fach der Salondame, Mutter und komischen Alten überwechselte. Die beliebte Künstlerin, deren Spiel wegen seiner Natürlichkeit gelobt wurde, gab zu ihrem Goldenen Ffter Bühnenjubiläum am 11.4.1931 in „Bunbury“ von Oscar Wilde ihre Abschiedsvorstellung.
1896 hatte K. eine Theaterschule in Ffm. gegründet und widmete sich seitdem auch der Ausbildung schauspielerischen Nachwuchses.
1896 hatte K. eine Theaterschule in Ffm. gegründet und widmete sich seitdem auch der Ausbildung schauspielerischen Nachwuchses.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 402, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Eisenberg, S. 514.
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Kosch: Theater 2 (1960), S. 1024.
Literatur:
Dt. Bühnen-Jb. 1936, S. 113.
Quellen:
ISG, S2/2. 851.
GND: 116230525 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Klinkhammer, Thessa. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2924.
Stand des Artikels: 25.6.1990