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Klingler, Georg

Stadtkämmerer in Ffm. von 1946 bis 1966.

Klingler, Georg. Dr. med. h. c. Jurist. Kommunalpolitiker. * 18.2.1897 Sandhausen bei Heidelberg, † 2.4.1985 Ffm.
Als ehemaliges Mitglied der Zentrumspartei den Nationalsozialisten politisch missliebig, wurde K. 1942 als Regierungsrat an das Finanzamt in Ffm. zwangsversetzt. Seit 1945 Mitglied der CDU. 1945 Oberregierungsrat im Hessischen Finanzministerium in Wiesbaden. Von 1946 bis 1966 Stadtkämmerer von Ffm. Seine solide und erfolgreiche Finanzpolitik ermöglichte den raschen Wiederaufbau der Stadt. K. förderte den Aufstieg Fft.s zur Finanz- und Wirtschaftsmetropole. Als Dezernent für Universitäts- und kirchliche Angelegenheiten machte er sich um den Wiederaufbau und Ausbau der Ffter Universität verdient, u. a. als Mitglied des Großen Rats und des Kuratoriums der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Er war wesentlich beteiligt am Zustandekommen des Universitätsvertrags und der Neugestaltung der Universitätskliniken. Engagierte sich für den Aufbau der Deutschen Bibliothek in Ffm. Setzte sich dafür ein, dass das Battelle-Institut nach Ffm. (und nicht nach Stuttgart) kam. K. ist es zu verdanken, dass die Liebfrauenkirche nach 1945 wiederaufgebaut wurde und deren Trümmer nicht einfach geschleift wurden.
Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Ffm. Mitglied in zahlreichen Aufsichtsräten, vor allem städtischer Gesellschaften, u. a. der Main-Gaswerke AG, der Messe- und Ausstellungsgesellschaft, der Verkehrs-AG Rhein-Main, der Ffter Aufbau-AG, der Trümmer-Verwertungs-Gesellschaft, der ABG für kleine Wohnungen und der Flughafen-AG. Vorstandsmitglied im Hessischen Sparkassen- und Giroverband.
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Ehrendoktorwürde der Medizinischen Fakultät der Universität Ffm. (1953), Plakette des deutschen Buchhandels (1955), Ehrenplakette der Stadt Ffm. (1957), Ernennung zum Ehrenbürger und Ehrensenator der Universität Ffm. (1957), Großes Bundesverdienstkreuz (1962), Goethe-Plakette des Landes Hessen (1966) und Ernennung zum Stadtältesten (1977).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 401f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Stemmler: Ehrenbürger u. Ehrensenatoren an der Univ. Ffm. 2012, S. 163f.
Stemmler, Gunter: Die Vermessung der Ehre. Zur Geschichte der Ehrenbürger, Ehrensenatoren sowie Ehrenmitglieder an deutschen Hochschulen und an der Universität Ffm. Ffm. [u. a.] 2012.
| Stvv. 1988, S. 30.
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ffm. Um Ffm. verdiente Persönlichkeiten. Hg.: Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté. Ffm. 1988.
| Wer ist wer? 1962, S. 760.
Wer ist’s? [Titel ab 1935 auch: Degeners Wer ist’s? Mit wechselnden Unter- bzw. Übertiteln, u. a.: Unsere Zeitgenossen. / Zeitgenossenlexikon. / Who’s Who in Germany?] Gründungsherausgeber: Hermann A. L. Degener. 1.-10. Ausgabe. Leipzig u. a. 1905-35. Fortgesetzt u. d. T.: Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 11.-52. Ausgabe. Berlin u. a. 1951-2015/16.
Quellen: ISG, S2/635.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 1125743751 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Klingler, Georg. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2923.


Stand des Artikels: 25.6.1990

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