Kellner, Theodor, gen. Theo. Diplom-Ingenieur. Architekt. Maler.
* 13.4.1899 Erfurt, † 26.2.1969 Ffm.
Seit 1945 selbstständiger Architekt in Ffm.
Beteiligt am Wiederaufbau im Zweiten Weltkrieg zerstörter Kirchen und Kulturstätten, u. a. Wiederaufbau des Goethehauses (1946-51) und Bau des Goethe-Museums (1950-54), Wiederaufbau der Katharinenkirche (1949-54), Wiederaufbau von Bernusbau und Rententurm im Rahmen seiner Entwürfe für das Historische Museum (1955), Ausbau der Nikolaikirche (1956) sowie Wiederaufbau und Gestaltung von Peterskirche und Petersfriedhof (1962-65/66). Im Wettbewerb um den Wiederaufbau der Paulskirche bekam K. den dritten Preis zuerkannt (1946). Zudem war K. mit der Planung des Kunstgewerbemuseums (seit 1962) und mit einem Entwurf zum Ausbau der Karmeliterkirchen-Ruine zum Mahnmal für die Opfer des Bombenkriegs (1965/66) befasst.
Als Maler schuf K. vor allem Aquarelle und Pastelle mit Blumen- und Landschaftsmotiven, die u. a. auf Ausstellungen in Erfurt, Darmstadt, Wiesbaden und Kronberg zu sehen waren.
Beteiligt am Wiederaufbau im Zweiten Weltkrieg zerstörter Kirchen und Kulturstätten, u. a. Wiederaufbau des Goethehauses (1946-51) und Bau des Goethe-Museums (1950-54), Wiederaufbau der Katharinenkirche (1949-54), Wiederaufbau von Bernusbau und Rententurm im Rahmen seiner Entwürfe für das Historische Museum (1955), Ausbau der Nikolaikirche (1956) sowie Wiederaufbau und Gestaltung von Peterskirche und Petersfriedhof (1962-65/66). Im Wettbewerb um den Wiederaufbau der Paulskirche bekam K. den dritten Preis zuerkannt (1946). Zudem war K. mit der Planung des Kunstgewerbemuseums (seit 1962) und mit einem Entwurf zum Ausbau der Karmeliterkirchen-Ruine zum Mahnmal für die Opfer des Bombenkriegs (1965/66) befasst.
Als Maler schuf K. vor allem Aquarelle und Pastelle mit Blumen- und Landschaftsmotiven, die u. a. auf Ausstellungen in Erfurt, Darmstadt, Wiesbaden und Kronberg zu sehen waren.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 391, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Berkemann: Nachkriegskirchen in Ffm. 2013, S. 226.
Quellen:
ISG, S2/6. 042.
GND: 116126337 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Kellner, Theo. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2885.
Stand des Artikels: 17.5.1990