Hylla, Erich. Prof. Pädagoge und Psychologe.
* 9.5.1887 Breslau, † 5.11.1976 Ffm.
Ab 1950 Mitbegründer und ab 1952 Direktor der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung (seit 1964: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, dann seit 2018: DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation) in Ffm., an der er seit deren Eröffnung 1953 bis zu seiner Emeritierung 1956 als ordentlicher Professor für pädagogische Psychologie lehrte. Geschäftsführer der „Gesellschaft für pädagogische Forschung und weiterführende pädagogische Studien“. H. setzte sich für eine innere Reform des deutschen Schulwesens ein. Arbeitsgebiete: Entwicklung moderner Unterrichtsmethoden, pädagogische Diagnostik und Begabungsforschung (Erstellen von Schulleistungs- und Begabungstests), Lehrerfortbildung, Volksschularbeit, „Schule der Demokratie“, Bildungswesen in den USA.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen.
1956 Goethe-Plakette des Landes Hessen. 1959 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1967 Großes Bundesverdienstkreuz.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen.
1956 Goethe-Plakette des Landes Hessen. 1959 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1967 Großes Bundesverdienstkreuz.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 365, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Brockhaus 1966-74/81, Bd. 8 (1969), S. 776.
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Kürschner: Gel. 1954, Sp. 1019f.; 1980, S. 4462 (Nekr.).
Literatur:
Hesse: Päd. Akademien u. Hochschulen f. Lehrerbildung 1995, S. 385-387.
Quellen:
ISG, S2/3. 591.
Internet:
Wikipedia, 26.1.2024.
GND: 118775413 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hylla, Erich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2807.
Stand des Artikels: 30.3.1990