Hoff, Johann Nikolaus. Zeichner. Kupferstecher und Lithograf. Lehrer.
* 4.5.1798 Ffm., † 6.3.1873 Ffm.
Von Anton Radl ermuntert, widmete sich H. der Kupferstecherei und erhielt ersten Unterricht bei Johann Adam Prestel (1775-1818). Weiterbildung an der Stuttgarter Kunstschule (seit 1815), dann in Dresden und München. Seit 1822 als Stipendiat des Ffter Städelschen Kunstinstituts in Rom, 1824 in Perugia und Assisi, 1825 in Neapel und Florenz. Bekanntschaft mit den Nazarenern in Rom, u. a. befreundet mit Ludwig Richter und Julius Schnorr von Carolsfeld. 1826 kehrte H. nach Ffm. zurück, wo er als Zeichenlehrer an verschiedenen Schulen tätig war (seit 1832 an der Englischen Fräulein-Schule, seit 1833 an der Selektenschule, von 1839 bis 1865 an der Musterschule und von 1843 bis 1865 am Gymnasium).
H. schuf vor allem Nachzeichnungen italienischer Meister und der Nazarener (im Städel: Bleistiftzeichnung der „Grablegung“ von Perugino, 1825; Zeichnung nach dem Fresko „Einführung der Künste in Deutschland“ von Philipp Veit, 1837) sowie Familienbildnisse und Porträts. Kupferstiche und Lithografien, ebenfalls meist nach Italienern und Nazarenern.
Sein Sohn Johann Friedrich H. beschreibt in seiner eigenen Autobiographie ausführlich das Leben des Vaters und dessen Beziehungen zu den deutschen Künstlern in Rom. Ein anderer Sohn, Johann Philipp H. (1833-1908), Städelschüler bei Zwerger, wurde ein stadtbekannter Fotograf in Ffm.
H. schuf vor allem Nachzeichnungen italienischer Meister und der Nazarener (im Städel: Bleistiftzeichnung der „Grablegung“ von Perugino, 1825; Zeichnung nach dem Fresko „Einführung der Künste in Deutschland“ von Philipp Veit, 1837) sowie Familienbildnisse und Porträts. Kupferstiche und Lithografien, ebenfalls meist nach Italienern und Nazarenern.
Sein Sohn Johann Friedrich H. beschreibt in seiner eigenen Autobiographie ausführlich das Leben des Vaters und dessen Beziehungen zu den deutschen Künstlern in Rom. Ein anderer Sohn, Johann Philipp H. (1833-1908), Städelschüler bei Zwerger, wurde ein stadtbekannter Fotograf in Ffm.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 341, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Heinrich Weizsäcker in: ADB 50 (1905), S. 392f.
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Dessoff, S. 62.
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Schrotzenberger, S. 111.
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Thieme/Becker 17 (1924), S. 244.
Literatur:
FS Musterschule 1903, S. 219.
GND: 116935383 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hoff, Nikolaus. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2758.
Stand des Artikels: 15.8.1989