Hirt (auch: Hirth), Wilhelm Friedrich (eigentl.: Friederich). Maler. Restaurator.
~ 13.2.1721 Ffm., ▭ 21.1.1772 Ffm.
Sohn des aus (Karlsruhe-)Durlach stammenden Landschaftsmalers Friedrich Christoph H. (1685-1763), der seit 1717 in Ffm. lebte und vor allem durch seine Stadtprospekte bekannt wurde, in deren Türme er mit Vorliebe Taschenuhrwerke einsetzen ließ.
H. wurde 1757 Hofmaler bei dem in Ffm. lebenden Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen, in dessen Auftrag er u. a. die bekannte Ffter Stadtansicht „Das Mainufer am Fahrtor“ (1757; im Besitz des HMF) malte. Auf diesem Panorama hat sich der Künstler auch selbst abgebildet. H. gehörte zu den Malern, denen Königsleutnant Thoranc Aufträge erteilte, als er im Goethehaus wohnte.
Hauptsächlich Landschafts- und Genrebilder. Gerühmt wurde auch H.s Fähigkeit, Tiere zu malen, wie sie als Staffage für seine Landschaften zu sehen sind. Von einer Schweizreise, die H. nach dem Tod Anton Ulrichs von Sachsen-Meiningen unternahm (1763-65), brachte er rund 120 Blätter mit, deren frische Naturdarstellung sich von seinen sonst meist dem Zeitstil angepassten Landschaften abhebt. Einige von H.s Werken befinden sich im Städel und im Goethehaus.
Der Bruder Heinrich H. (1727-1796) war seinerzeit als Porträtmaler, später auch als Landschafter bekannt.
H. wurde 1757 Hofmaler bei dem in Ffm. lebenden Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen, in dessen Auftrag er u. a. die bekannte Ffter Stadtansicht „Das Mainufer am Fahrtor“ (1757; im Besitz des HMF) malte. Auf diesem Panorama hat sich der Künstler auch selbst abgebildet. H. gehörte zu den Malern, denen Königsleutnant Thoranc Aufträge erteilte, als er im Goethehaus wohnte.
Hauptsächlich Landschafts- und Genrebilder. Gerühmt wurde auch H.s Fähigkeit, Tiere zu malen, wie sie als Staffage für seine Landschaften zu sehen sind. Von einer Schweizreise, die H. nach dem Tod Anton Ulrichs von Sachsen-Meiningen unternahm (1763-65), brachte er rund 120 Blätter mit, deren frische Naturdarstellung sich von seinen sonst meist dem Zeitstil angepassten Landschaften abhebt. Einige von H.s Werken befinden sich im Städel und im Goethehaus.
Der Bruder Heinrich H. (1727-1796) war seinerzeit als Porträtmaler, später auch als Landschafter bekannt.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 336, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Gwinner, S. 254-256.
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Heyden, S. 369.
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Schrotzenberger, S. 110.
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Thieme/Becker 17 (1924), S. 143f.
Literatur:
Feulner: Die Ffter Stadtansicht von Friedrich Wilhelm Hirt 1935.
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Maisak/Kölsch: Gemäldekat. d. Ffter Goethe-Museums 2011, S. 113.
GND: 123962587 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hirt, Wilhelm Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2690.
Stand des Artikels: 10.8.1989