Geiger, Salomon Michael. Handelsmann. Rabbiner.
* 14.6.1792 Ffm., † 4.9.1878 Ffm.
Sohn des Vorsängers Michael Lazarus G. (ca. 1756-1823) und dessen Ehefrau Rösgen, geb. Wallau (1768-1856). Lehrer seines Bruders Abraham G. Vater von Lazarus und Alfred G.
Privatgelehrter. Rabbinatsassessor (Dayan). Vertreter der gemeindeorthodoxen Richtung. Hüter der Ffter Minhagim (Lokalgebräuche).
Verfasser von „Sefer Diwrei Kehilloth“ (über die Synagogengebräuche in Ffm., 1862).
Auf Antrag des Rabbiners Leopold Stein erhielt G. posthum vom Gemeindevorstand das Prädikat „Morenu“ (unser Lehrer).
Privatgelehrter. Rabbinatsassessor (Dayan). Vertreter der gemeindeorthodoxen Richtung. Hüter der Ffter Minhagim (Lokalgebräuche).
Verfasser von „Sefer Diwrei Kehilloth“ (über die Synagogengebräuche in Ffm., 1862).
Auf Antrag des Rabbiners Leopold Stein erhielt G. posthum vom Gemeindevorstand das Prädikat „Morenu“ (unser Lehrer).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 243, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
JL 2 (1928), Sp. 945.
Literatur:
Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 144.
GND: 136365566 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Geiger, Salomon . In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2626.
Stand des Artikels: 8.7.1988