Hettler, Johann Heinrich. Schneidermeister. Kommunalpolitiker. Publizist.
* 17.11.1830 Ffm., † 20.3.1913 Ffm.
Bis 1890 Inhaber einer Herrenschneiderei, dann Privatier.
Antisemit. Mitglied des Deutschen Vereins, für den er 1896 und 1898 bei den Stadtverordnetenwahlen kandidierte und von dem er 1898 als Kandidat für die Reichstagswahl vorgeschlagen wurde. 1900 Gründer der Freien Vereinigung von Hausbesitzern und Mietern. Von 1901 bis 1906 Stadtverordneter (Handwerkerpartei). Gegner von Adickes.
Mitherausgeber der unregelmäßig erscheinenden Zeitschrift „Der Komet. Flugblatt für kommunale Interessen in Ffm.“ (1898). Herausgeber der bissigen Zeitschrift „Die Römerkatze. Organ für städtische Angelegenheiten“ mit der Beilage „Der Römerkater“ (seit Mai 1901).
Antisemit. Mitglied des Deutschen Vereins, für den er 1896 und 1898 bei den Stadtverordnetenwahlen kandidierte und von dem er 1898 als Kandidat für die Reichstagswahl vorgeschlagen wurde. 1900 Gründer der Freien Vereinigung von Hausbesitzern und Mietern. Von 1901 bis 1906 Stadtverordneter (Handwerkerpartei). Gegner von Adickes.
Mitherausgeber der unregelmäßig erscheinenden Zeitschrift „Der Komet. Flugblatt für kommunale Interessen in Ffm.“ (1898). Herausgeber der bissigen Zeitschrift „Die Römerkatze. Organ für städtische Angelegenheiten“ mit der Beilage „Der Römerkater“ (seit Mai 1901).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 327f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Schlotzhauer: Antisemitismus 1989, S. 306.
Quellen:
ISG, S2/2. 795.
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hettler, Johann Heinrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2609.
Stand des Artikels: 8.2.1990