Harnier, Caspar Ludwig Simon Eduard, gen. Eduard Ludwig (seit 1862: von). Dr. jur. Jurist. Stadtpolitiker.
* 23.1.1800 Ffm., † 16.4.1868 Ffm.
Schüler des Ffter Gymnasiums (1815-17). Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen und Heidelberg. Nach ausgedehnten Reisen ließ sich H. als Rechtsanwalt in Ffm. nieder. Von 1845 bis 1856 Syndikus und Appellationsgerichtsrat.
Seit 1825 Ratsschreiber. Seit 1831 Senator. Von 1832 bis 1836 und von 1843 bis 1854 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung. 1837, 1839 und 1841 Jüngerer Bürgermeister. Von 1843 [nach anderen Angaben: 1844] bis 1861 Schöffe. 1855, 1857 und 1859 Älterer Bürgermeister.
Vom 7.1. bis 17.5.1848 und von 1851 bis 1860 Bundestagsgesandter der Freien Stadt Ffm. bzw. der vier Freien Städte. Maßgeblich beteiligt an dem Handelsvertrag zwischen Ffm. und England von 1832 sowie an den Verträgen der Stadt mit Kaiser Ferdinand I. betreffend die Johanniter-Ordens-Kommende (1841), die Hoheit des Dorfes Niederrad und das Besitztum des Deutschen Ritterordens (1842) wie auch die Verhältnisse des Deutschherrenhauses in Sachsenhausen (1845). Bevollmächtigter der Stadt Ffm. bei den Konferenzen zur Aushandlung der Allgemeinen Deutschen Wechselordnung in Leipzig (1847). Vertreter der Stadt auf den Dresdener Ministerialkonferenzen (1850/51).
Bei seinem Abschied aus politischen Diensten wurde H. 1862 in den österreichischen Adelsstand erhoben.
Seit 1825 Ratsschreiber. Seit 1831 Senator. Von 1832 bis 1836 und von 1843 bis 1854 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung. 1837, 1839 und 1841 Jüngerer Bürgermeister. Von 1843 [nach anderen Angaben: 1844] bis 1861 Schöffe. 1855, 1857 und 1859 Älterer Bürgermeister.
Vom 7.1. bis 17.5.1848 und von 1851 bis 1860 Bundestagsgesandter der Freien Stadt Ffm. bzw. der vier Freien Städte. Maßgeblich beteiligt an dem Handelsvertrag zwischen Ffm. und England von 1832 sowie an den Verträgen der Stadt mit Kaiser Ferdinand I. betreffend die Johanniter-Ordens-Kommende (1841), die Hoheit des Dorfes Niederrad und das Besitztum des Deutschen Ritterordens (1842) wie auch die Verhältnisse des Deutschherrenhauses in Sachsenhausen (1845). Bevollmächtigter der Stadt Ffm. bei den Konferenzen zur Aushandlung der Allgemeinen Deutschen Wechselordnung in Leipzig (1847). Vertreter der Stadt auf den Dresdener Ministerialkonferenzen (1850/51).
Bei seinem Abschied aus politischen Diensten wurde H. 1862 in den österreichischen Adelsstand erhoben.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 302, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Ebrard in: ADB 50 (1905), S. 16f.
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Kosch: Staatshdb., Bd. 1, S. 471.
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Lengemann: MdL, S. 166.
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Schrotzenberger, S. 102.
Literatur:
Müller: Dt. Bund u. dt. Nation 2005, S. 576.
Quellen:
ISG, S2/9. 897.
GND: 116483458 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Harnier, Eduard Ludwig (von). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2496.
Stand des Artikels: 11.7.1989