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Happ, Ferdinand

Ferdinand Happ

Ferdinand Happ
Fotografie (in Privatbesitz).

© Harald Fester, Dieburg.

Happ, Ferdinand. Eisenbahningenieur. Mundartdichter. * 8.7.1868 Ffm., † 17.1.1952 Ffm.
Sohn des Maler-, Lackierer- und Vergoldermeisters Valentin H. (1827-1889) aus der Neuen Rothofstraße. Bruder des Kunstmalers Jakob H. (1861-1936).
Nach Studium an der Bauingenieurabteilung der TH München (bis 1890) und praktischer Ausbildung (abgeschlossen mit der Staatsprüfung 1893) trat H. in den höheren bayerischen Staatseisenbahndienst ein. Er arbeitete als Eisenbahningenieur im Außendienst, bis er 1909, zunächst als Hilfsreferent, in das Königlich bayerische Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten nach München berufen wurde. Er stieg bis zum Ministerialrat in der nachmaligen Zweigstelle Bayern des Reichsverkehrsministeriums in München auf (seit 1921) und war zuletzt als Präsident der Reichsbahndirektion in Ludwigshafen tätig (seit 1923). Nach seiner Pensionierung am 31.8.1933 kehrte H. in seine Heimatstadt Ffm. zurück.
Verfasser liebenswerter Gedichte in Ffter Mundart, die er in den Sammelbänden „Die Bodanisierbix“ (1934), „Die Hausapothek“ (1937) und „Die Knoppschachtel“ (1950) herausbrachte. „Die Knoppschachtel“, eine der ersten Publikationen in Ffter Mundart nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde zu einem beliebten Hausbuch in Ffter Familien und erlebte sieben Auflagen bis 1978 sowie eine gekürzte Neuausgabe von 2004. Besonders populär ist bis heute das heitere Episodengedicht „Der Chrißbäämständer“, das erstmals in der „Bodanisierbix“ (1934) enthalten war.
Ehrensenator der TH München.
Grabstätte auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann A 159a).
Vater des Malers Hans H. (1899-1992).
Ferdinand-H.-Straße im Ostend.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 302, verfasst von: Sabine Hock (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Sabine Hock).

Lexika: Kürschner: Lit. 1952, S. 178.
Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. Hg. v. Joseph Kürschner u. a. Berlin/Leipzig 1905-1973.
| Reichshdb. 1930/31, S. 656f.
Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. 2 Bde. Berlin 1930/31.
Literatur: Breitkreuz, Petra: Mundartliches rund um Stoltze – von Karl Malß bis Ferdinand Happ. In: „O Freiheit... “. Werk u. Leben von Friedrich Stoltze 1997, S. 234-236.
„O Freiheit, mein Alles, mein Glück und mein Weh...“. Werk und Leben des Schriftstellers Friedrich Stoltze. Hg. v. d. Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums. Ffm. 1997.
| Happ: Bodanisierbix 1934.
Happ, Ferdinand: Die Bodanisierbix. Gedichte in Ffter Mundart. Ffm. [1934].
| Happ: Hausapothek 1937.
Happ, Ferdinand: Die Hausapothek und andere Gedichte in Ffter Mundart. Ffm. [1937].
| Happ: Knoppschachtel 1950/60.
Happ, Ferdinand: Die Knoppschachtel. Neue und alte Gedichte in Ffter Mundart. Ffm. [1950]. 4., erw. Aufl. m. einem Nachw. von Alfred Happ. Ffm. 1960. 6. Aufl. Ffm. 1971. Gekürzte Neuausg. 2004.
| Kramer: Mundart 1966, S. 519-521.
Kramer, Waldemar (Hg.): Ausgewählte Ffter Mundart-Dichtung. Ffm. 1966.
Quellen: ISG, S2/3. 589.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
Internet: DNB, 9.12.2014
Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig/Ffm.
http://d-nb.info/gnd/105776122
Hinweis: Für den Artikel wurde die Liste der Publikationen im GND-Eintrag zu Ferdinand Happ ausgewertet.
| Hess. Biografie, 9.12.2014.
Hessische Biografie, Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Instituts für Landesgeschichte in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen.
https://www.lagis-hessen.de/pnd/105776122
| Lilla: Staatsminister, ltd. Verwaltungsbeamte u. (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918-45, 9.12.2014.
Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945, Projekt von Joachim Lilla, Krefeld, und der Bayerischen Landesbibliothek Online, des zentralen kulturwissenschaftlichen Informationsportals zu Bayern, München.
http://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/happ-ferdinand
Hinweis: Biogramm von Ferdinand Happ.

GND: 105776122 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Happ, Ferdinand. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2495.


Stand des Artikels: 9.12.2014
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 12.2014
Monatslieferung: Neuerscheinungen vom 10. Dezember 2014.
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Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
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Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

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