Hanf-Dressler, Kurt. Dr. med. Internist. Kunstliebhaber.
* 24.2.1904 Berlin, ▭ † 24.2.1971 im Silvrettagebirge (Österreich; bei einem Lawinenunglück), begraben in Ffm.
Seit 1931 als Oberarzt der von Noorden’schen Klinik in Ffm. 1933 Niederlassung als freipraktizierender Facharzt für Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten in Ffm. Wie Valentin Senger in seinem autobiographischen Buch „Kaiserhofstraße 12“ schildert, war H.-D. während der NS-Zeit ein Helfer vieler Bedrohter und Bedrängter. Nachdem seine Privatklinik „Viktoria“ im Westend 1944 bei einem Bombenangriff zerstört worden war, war H.-D. bis 1951 als Chefarzt am Kreiskrankenhaus Gelnhausen tätig. Seit 1951 Chefarzt der Medizinischen Klinik am Bürgerhospital in Ffm., dessen Ärztlicher Direktor er seit 1964 zudem war.
Medizinische Fachveröffentlichungen.
Medizinische Fachveröffentlichungen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 301, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Kallmorgen, S. 289.
Literatur:
Drexler/Kalinski/Mausbach: Ärztl. Schicksal 1990, S. 35.
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Keval: Widerstand 1988, S. 28f.
Quellen:
ISG, S2/2. 487.
GND: 125990286 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hanf-Dressler, Kurt. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2493.
Stand des Artikels: 10.7.1989