Goedeckemeyer, Hellmuth Dietrich, gen. Helmut. Signum: Goe. Kaufmann. Kunstsammler und -mäzen.
* 29.1.1898 Freinsheim im Kreis Bad Dürkheim/Pfalz, † 28.1.1983 Neukirchen/Knüll.
Aufgewachsen in Rödelheim. Studium der Chemie und Philosophie. Verkaufsleiter im Bereich des Grafik- und Künstlerbedarfs in der 1929 von Günther Wagner übernommenen Farben- und Tintenfabrik in Rödelheim. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1965 lebte G. in Ffm., dann in Karben-Petterweil.
Bedeutende Kunstsammlung zur deutschen und französischen Grafik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zur Buchkunst. Leihgeber und Berater für zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Teile seiner Sammlung stiftete G. noch zu Lebzeiten öffentlichen Galerien. Der Städelsche Museums-Verein erhielt von ihm eine Serie französischer Druckgrafiken des 19. Jahrhunderts, das Ffter Kupferstichkabinett eine Reihe Lithografien von Corinth und die Städtische Galerie im Städel eine bedeutende Sammlung der Werke von Käthe Kollwitz. Das Offenbacher Klingspor-Museum bekam die komplette Druckgrafik von Maillol. Zudem stiftete G. mehrere Einzelstücke (Werke von Kubin, Renoir, Slevogt u. a.) an das Städel.
1976 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1978 Ehrenbürger von Karben.
Bedeutende Kunstsammlung zur deutschen und französischen Grafik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zur Buchkunst. Leihgeber und Berater für zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Teile seiner Sammlung stiftete G. noch zu Lebzeiten öffentlichen Galerien. Der Städelsche Museums-Verein erhielt von ihm eine Serie französischer Druckgrafiken des 19. Jahrhunderts, das Ffter Kupferstichkabinett eine Reihe Lithografien von Corinth und die Städtische Galerie im Städel eine bedeutende Sammlung der Werke von Käthe Kollwitz. Das Offenbacher Klingspor-Museum bekam die komplette Druckgrafik von Maillol. Zudem stiftete G. mehrere Einzelstücke (Werke von Kubin, Renoir, Slevogt u. a.) an das Städel.
1976 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1978 Ehrenbürger von Karben.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 255, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Helmolt, Christa von: Ein Pionier für Käthe Kollwitz: Helmut Goedeckemeyer. In: FLS 1968, H. 2, S. 14-17.
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Hansert: Städelscher Museums-Verein 1994, S. 131, 152f.; vgl. auch S. 98-203, Nr. C049-C102; S. 204, Nr. C114; S. 208, Nr. D006.
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Schauer, Georg Kurt: Helmut Goedeckemeyer – Sammler und Kenner. In: Librarium 12 (1969), H. 1, S. 33-36.
Quellen:
ISG, S2/4. 560.
GND: 126422524 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Goedeckemeyer, Helmut. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2391.
Stand des Artikels: 12.9.1988