Gillé, Wilhelm Isaak (seit 1871 geadelt: von). Bankier.
* 24.4.1805 Offenbach/Main, † 8.8.1873 Ffm.
Bis 1852 Teilhaber von Wilhelm Ganslandt Sohn, „Wechsel, Kommission und Spedition“, Töngesgasse Lit. G 27 (später Nr. 40), zuletzt Neue Mainzer Straße 25. Am 26.9.1853 zum Senator gewählt, lehnte G. nach dreitägiger Bedenkzeit die Wahl ab, da er mit den Vorbereitungen zur Gründung der Ffter Bank beschäftigt war. Seit 1854 Direktor der Ffter Bank, die er zu einem bedeutenden Institut ausbaute und deren Verwaltungsrat er bis zu seinem Tod angehörte.
Von 1837 bis 1845 und von 1850 bis 1853 Mitglied der Handelskammer, zuletzt als Subsenior (1850) und schließlich als Senior (1851-53).
Von 1837 bis 1845 und von 1850 bis 1853 Mitglied der Handelskammer, zuletzt als Subsenior (1850) und schließlich als Senior (1851-53).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 249, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Richel, S. 180.
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Schrotzenberger, S. 86.
Literatur:
Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1064.
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Kern (Hg.): Blickwechsel 2007, S. 289f.
Quellen:
Adr. 1841, S. 86, 93; 1849, T. II, S. 90; 1852, T. II, S. 93.
GND: 1098170520 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Gillé, Wilhelm Isaak (von). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2378.
Stand des Artikels: 24.8.1988