Gelzer, Matthias. Prof. Dr. phil. Dr. jur. h. c. Dr. phil. h. c. Althistoriker.
* 19.12.1886 Liestal/Baselland (Schweiz), † 23.7.1974 Ffm.
Von 1919 bis 1955 ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Ffter Universität. 1924/25 Rektor der Universität, zudem wiederholt Dekan der Philosophischen Fakultät. Von 1927 bis 1962 Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission.
Hauptarbeitsgebiet: Geschichte der römischen Republik. Schuf die Basis zu einer modernen Verfassungs- und Sozialgeschichte Roms. Schon seine Habilitationsschrift „Die Nobilität der römischen Republik“ (Freiburg 1912) war hierzu bahnbrechend.
Aktiv in der evangelischen Kirche, u. a. Mitglied in der Bekennenden Kirche, später im Kirchenvorstand der St. Katharinengemeinde und in der Kirchensynode des Landes Hessen, zudem Vorsitzender der Dekanatssynode Bockenheim.
Rund 300 Fachveröffentlichungen. Bekannt vor allem als Mitarbeiter von Paulys „Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft“ und als Verfasser der Monographien „Caesar, der Politiker und Staatsmann“ (1921), „Pompeius“ (1949) und „Cicero. Ein biographischer Versuch“ (1969).
Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.
Hauptarbeitsgebiet: Geschichte der römischen Republik. Schuf die Basis zu einer modernen Verfassungs- und Sozialgeschichte Roms. Schon seine Habilitationsschrift „Die Nobilität der römischen Republik“ (Freiburg 1912) war hierzu bahnbrechend.
Aktiv in der evangelischen Kirche, u. a. Mitglied in der Bekennenden Kirche, später im Kirchenvorstand der St. Katharinengemeinde und in der Kirchensynode des Landes Hessen, zudem Vorsitzender der Dekanatssynode Bockenheim.
Rund 300 Fachveröffentlichungen. Bekannt vor allem als Mitarbeiter von Paulys „Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft“ und als Verfasser der Monographien „Caesar, der Politiker und Staatsmann“ (1921), „Pompeius“ (1949) und „Cicero. Ein biographischer Versuch“ (1969).
Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 244f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Bergmann: Ffter Gelehrten-Hdb. 1930, S. 55f.
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Brockhaus 1966-74/81, Bd. 7 (1969), S. 67.
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Kürschner: Gel. 1976, S. 3652 (Nekr.).
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Kürschner: Lit. 1917, Sp. 501.
Literatur:
Hammerstein, Notker: Das Historische Seminar der Ffter Universität. In: Brockhoff/Heidenreich/Maaser (Hg.): Ffter Historiker 2016, S. 27f.
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Meier, Christian: Matthias Gelzer. In: Brockhoff/Heidenreich/Maaser (Hg.): Ffter Historiker 2016, S. 59-80.
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Mons, Theresa/Santner, Carina: Matthias Gelzer – Universitätspolitik und Althistorie im „Dritten Reich“. In: Färber/Link (Hg.): Die Altertumswissenschaften a. d. Universität Fft. 2019, S. 111-136.
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Hammerstein: JWGU I 1989, bes. S. 151f.
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Wer ist wer? 1962, S. 412.
Quellen:
ISG, S2/613.
GND: 118538349 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Gelzer, Matthias. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2361.
Stand des Artikels: 15.8.1988