Geis, Franz Ferdinand. Schriftsteller.
* 16.12.1888 Mainz, † 12.10.1967 Ffm.
Jugend in Ffm. Volontär, später Redakteur der Ffter Nachrichten. Dann Hauptschriftleiter der Großdeutschen Sänger- und Dirigenten-Zeitung. Gründer des Vaterländischen Gesangvereins „Ehrenfeld“ (1914), der während des Ersten Weltkriegs über 1.500 Bestattungen gefallener und verstorbener Kriegsteilnehmer auf Ffter Friedhöfen feierlich gestaltete. Soziale Verdienste (Kinder- und Künstlerhilfe, Tierschutz). Pressereferent der „Centrale für private Fürsorge“. Mitorganisator des 1920 gegründeten „Kinderdorfs Wegscheide“. Vorsitzender des Vereins „Der Waisenfreund“. G.’ Hauptanliegen war jedoch die Förderung der Kriegsgräberfürsorge (u. a. Gründer des Bezirksverbands für Kriegsgräberfürsorge in Hessen-Nassau, 1919, im Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge seit 1920). 1934 Berufsverbot.
Verfasser von Gedichten (u. a. „Fft.-Lied“, von der FZ preisgekrönt 1932). Hauptwerke: „Gedächtniswerk zu Ehren der im Weltkrieg 1914-1918 gefallenen und vermißten Ffter Feldzugsteilnehmer“ (20 Bde., 1940) und „Gedenkbuch der Kriegsgefangenen aus Ffm.“ (1953).
Herausgeber der „Erinnerungsblätter an Adolf Stoltzes 85. Geburtstag“ (im Auftrag des „Stoltzebunds“, 1927).
Nachlass im ISG.
Verfasser von Gedichten (u. a. „Fft.-Lied“, von der FZ preisgekrönt 1932). Hauptwerke: „Gedächtniswerk zu Ehren der im Weltkrieg 1914-1918 gefallenen und vermißten Ffter Feldzugsteilnehmer“ (20 Bde., 1940) und „Gedenkbuch der Kriegsgefangenen aus Ffm.“ (1953).
Herausgeber der „Erinnerungsblätter an Adolf Stoltzes 85. Geburtstag“ (im Auftrag des „Stoltzebunds“, 1927).
Nachlass im ISG.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 243f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Kürschner: Lit. 1958, S. 204.
Literatur:
Bund: Stadtarchiv 1986, S. 185.
Quellen:
ISG, MA 3. 771 (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., 1937-40), Bl. 32-39 (1938).
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ISG, MA 3. 778 (Kriegsgräber, Kriegsgräberfürsorge und -pflege, Ehrenfriedhöfe, 1945-55), Bl. 152 (1952).
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Nachlass: ISG, S1/162; dazu Rep. 620 (Findbuch von Maria Jocher).
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ISG, S2/3. 521.
GND: 1024594459 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Geis, Franz F.. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2358.
Stand des Artikels: 13.7.1988