Fyol (auch: Fyoll, Viol), Hans. Maler.
▭ † 1530/31.
Sohn von Conrad F.
1477 Gehilfe des Vaters bei Restaurierungsarbeiten im Römer. Seit 1487 Ffter Bürger. Wohnte von 1488 bis zu seinem Tod im Haus Leitrechen in der Fahrgasse. Schuf 1499 eine Tafel mit Christus am Kreuz, die über dem Eingang der Ratsstube hing. Führte 1500 dekorative Malereien und Weißbinderarbeiten im Neubau des Barfüßerklosters aus. Zudem schuf er für das Kloster ein Sippenbild, weshalb vermutet wurde, dass er der Meister des Sippenaltars (HMF) gewesen sei, was aber unwahrscheinlich ist. Lehrer von Conrad Faber von Creuznach.
Die Urkunden weisen F. als Inhaber einer großen Werkstatt für Kirchenbilder aus, ohne dass ihm ein heute noch erhaltenes Werk mit Sicherheit zuzuweisen ist.
1477 Gehilfe des Vaters bei Restaurierungsarbeiten im Römer. Seit 1487 Ffter Bürger. Wohnte von 1488 bis zu seinem Tod im Haus Leitrechen in der Fahrgasse. Schuf 1499 eine Tafel mit Christus am Kreuz, die über dem Eingang der Ratsstube hing. Führte 1500 dekorative Malereien und Weißbinderarbeiten im Neubau des Barfüßerklosters aus. Zudem schuf er für das Kloster ein Sippenbild, weshalb vermutet wurde, dass er der Meister des Sippenaltars (HMF) gewesen sei, was aber unwahrscheinlich ist. Lehrer von Conrad Faber von Creuznach.
Die Urkunden weisen F. als Inhaber einer großen Werkstatt für Kirchenbilder aus, ohne dass ihm ein heute noch erhaltenes Werk mit Sicherheit zuzuweisen ist.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 236, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Gwinner, S. 23; Nachtr. (1867), S. 24.
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Thieme/Becker 12 (1916), S. 611f.
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Zülch, S. 216-218.
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Fyol, Hans. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2331.
Stand des Artikels: 8.6.1988