Fries, Johann Jakob. Psd.: Johann Jacobus. Kaufmann. Schriftsteller und Mundartdichter.
* 19.8.1826 Ffm., † 1.8.1901 Ffm.
Bis 1887 Reisender für die Ffter Weinhandelsfirmen Manskopf, Sarazin und Foltz-Eberle. Schon vorher als Gelegenheitsdichter hervorgetreten, widmete sich F. dann ganz der Schriftstellerei. In seinen Werken wollte er bewusst die Ffter Mundart festhalten und ein Sittengemälde Alt-Fft.s geben. Es erschienen von ihm „Gesammelte Schriften“ (1884), „Humoristische Memoiren eines alten Frankfurters“ (1892), „Humoristische Balladen und Erzählungen in Altfrankfurter Dialekt“ (1897) und „Altfrankfurter humoristisch-historische Sittenbilder in dramatischer Form“ (1899).
Mitglied des Ffter Journalisten- und Schriftstellervereins.
Grabmal (mit Porträtrelief von G. Bäumler, 1901) auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann F 2017).
Mitglied des Ffter Journalisten- und Schriftstellervereins.
Grabmal (mit Porträtrelief von G. Bäumler, 1901) auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann F 2017).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 224, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Denkmaltop. Hauptfriedhof, S. 299.
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Schäfer: Ffter Dichter, S. 9-15, 475.
Literatur:
Askenasy: Ffter Mundart 1904, S. 291.
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Kramer (Hg.): Ausgew. Ffter Mundart-Dichtung 1966, S. 289-296.
Quellen:
ISG, S2/358.
GND: 1158758197 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Fries, Johann Jakob. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2308.
Stand des Artikels: 6.5.1988