Flesch, Helene Bertha Elisabeth, auch gen. Hella, geb. Wolff. Fürsorgerin.
* 6.7.1866 Berlin, † 20.4.1943 KZ Theresienstadt.
Verheiratet (seit 1887) mit dem Arzt Max F.
F. engagierte sich ehrenamtlich in der Sozial- und Jugendarbeit und setzte sich sehr für die Frauenbildung ein. Gründerin und Vorsitzende des Hauspflegevereins. Mitbegründerin des Metaheims. Mitglied des Vaterländischen Frauenvereins. Im Ersten Weltkrieg war F. als Sozialarbeiterin zum Schutz und zur Überwachung des weiblichen Hilfsdiensts in Frankreich tätig.
F. wurde im September 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert.
1917 Verdienstkreuz für Kriegshilfe.
F. engagierte sich ehrenamtlich in der Sozial- und Jugendarbeit und setzte sich sehr für die Frauenbildung ein. Gründerin und Vorsitzende des Hauspflegevereins. Mitbegründerin des Metaheims. Mitglied des Vaterländischen Frauenvereins. Im Ersten Weltkrieg war F. als Sozialarbeiterin zum Schutz und zur Überwachung des weiblichen Hilfsdiensts in Frankreich tätig.
F. wurde im September 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert.
1917 Verdienstkreuz für Kriegshilfe.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 211, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Eckhardt/Eckhardt: Meta Quarck-Hammerschlag 2016, S. 31.
Quellen:
ISG, Nullkartei.
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ISG, S2/9. 127.
Internet:
Bundesarchiv, Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland, 1.9.2022.
GND: 189563699 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Flesch, Helene (1866-1943). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2191.
Stand des Artikels: 31.3.1988