Ernst, Lorenz Albert. Dr. phil. Lehrer. Kommunalpolitiker.
* 25.9.1890 Wiesbaden, † 26.7.1977 Ffm.
Seit 1917 Lehrer für Deutsch, Französisch und Geschichte am Höchster Gymnasium, das er zeitweise selbst besucht hatte (Abitur 1909). Seit 1919 Studienrat, seit 1928 Studiendirektor am Lyzeum in Höchst. 1933 als „politisch unzuverlässig“ entlassen. Von 1945 bis 1958 erneut Leiter des Lyzeums, das auf seine Anregung 1946 in Helene-Lange-Schule umbenannt wurde. Unter E.s Leitung war die Schule wiedereröffnet worden und wurde zum neunklassigen Gymnasium ausgebaut.
Seit 1919 Stadtverordneter (Zentrum) in Höchst bis zur Eingemeindung nach Ffm. (1928). Von 1920 bis 1933 Abgeordneter im Kommunallandtag in Wiesbaden.
1958 Ehrenplakette der Stadt Ffm.
Seit 1919 Stadtverordneter (Zentrum) in Höchst bis zur Eingemeindung nach Ffm. (1928). Von 1920 bis 1933 Abgeordneter im Kommunallandtag in Wiesbaden.
1958 Ehrenplakette der Stadt Ffm.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 191, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Bermejo: Hess. Parlamentarier in der NS-Zeit 2016, S. 53-55.
Quellen:
ISG, S2/3. 370.
GND: 1055446087 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Ernst, Lorenz. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2112.
Stand des Artikels: 29.1.1988