Dißmann, Robert. Maschinenbauer. Politiker.
* 8.8.1878 (Gummersbach-)Hülsenbusch, ▭ † 30.10.1926 auf der „Columbia“ während der Überfahrt von Amerika nach Deutschland.
D. kam 1905 als Geschäftsführer des Deutschen Metallarbeiter-Verbands (DMV) nach Ffm. 1912 Parteisekretär des SPD-Agitationsbezirks Hessen-Nassau. Gegner der mehrheitlichen sozialdemokratischen Kriegspolitik. Nach der Parteispaltung von 1917 bildete sich um D. als Exponenten der Parteilinken innerhalb der Ffter SPD die Kerntruppe der Ffter USPD. Von 1917 bis 1920 Stadtverordneter (SPD, später USPD). Danach Reichstagsabgeordneter (SPD) für den Wahlkreis Hessen-Nassau.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 160f., verfasst von: Reinhard Frost.
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Literatur:
Rebentisch, Dieter: Die treuesten Söhne der deutschen Sozialdemokratie. Linksopposition und kommunale Reformpolitik in der Ffter Sozialdemokratie der Weimarer Epoche. In: AFGK 61 (1987), S. 299-354, hier S. 308-318.
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Beier: Arbeiterbewegung 1984, S. 400f.
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Neuland: Spartakusbund u. KPD in Ffm. 2012.
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Schneider/Neuland: Zwischen Römer u. Revolution. Sozialdemokraten in Ffm. 1969, S. 47.
GND: 122183339 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Dißmann, Robert. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2024.
Stand des Artikels: 26.10.1993