Delliehausen, Georg. Spediteur. Mäzen.
* 16.4.1886 Ffm., † 23.7.1981 Ffm.
Von 1904 bis 1974 leitete D. die 1794 von seinem Urgroßvater gegründete Firma „Delliehausen KG, Spedition und Möbeltransport“.
Berater und Mitglied des Verkehrsausschusses der IHK Ffm. 1927 Gründungsmitglied des ersten Ffter Rotary Clubs, dessen Clubakten er als Sekretär nach dem Verbot des Clubs durch die Nationalsozialisten vor dem Zugriff der Gestapo bewahrte. Nach 1945 setzte er sich für den Wiederaufbau des Clubs ein. Außerdem war D. Mitglied des Ffter Kunstvereins, des Freien Deutschen Hochstifts und der Schlaraffia Francofurta. Förderer des „Bunds tätiger Altstadtfreunde“ bzw. der „Freunde Fft.s“.
D., Ffter aus Passion, wurde populär als Freund des Theaters und der Künstler. In den 1920er Jahren, als er „der Kleine Fuhrmann Henschel“ genannt wurde, stand in der „Fackel“ zu lesen: „Warum ist der kleine Dellie bei den Künstlern so beliebt? – Weil er ihnen beim Ausziehen hilft.“
D. dokumentierte das Theatergeschehen in Ffm. seit 1902 in seinem „Merkbüchlein für Theater“ und durch eine umfangreiche Sammlung von Programmen, Almanachen und Eintrittskarten, die er z. T. dem Kölner Theatermuseum überließ.
Verfasste einige kleine Schriften und Vorträge, meist mit Lebenserinnerungen.
1964/65 Ehrenmitglied des Rotary Clubs Ffm.
Berater und Mitglied des Verkehrsausschusses der IHK Ffm. 1927 Gründungsmitglied des ersten Ffter Rotary Clubs, dessen Clubakten er als Sekretär nach dem Verbot des Clubs durch die Nationalsozialisten vor dem Zugriff der Gestapo bewahrte. Nach 1945 setzte er sich für den Wiederaufbau des Clubs ein. Außerdem war D. Mitglied des Ffter Kunstvereins, des Freien Deutschen Hochstifts und der Schlaraffia Francofurta. Förderer des „Bunds tätiger Altstadtfreunde“ bzw. der „Freunde Fft.s“.
D., Ffter aus Passion, wurde populär als Freund des Theaters und der Künstler. In den 1920er Jahren, als er „der Kleine Fuhrmann Henschel“ genannt wurde, stand in der „Fackel“ zu lesen: „Warum ist der kleine Dellie bei den Künstlern so beliebt? – Weil er ihnen beim Ausziehen hilft.“
D. dokumentierte das Theatergeschehen in Ffm. seit 1902 in seinem „Merkbüchlein für Theater“ und durch eine umfangreiche Sammlung von Programmen, Almanachen und Eintrittskarten, die er z. T. dem Kölner Theatermuseum überließ.
Verfasste einige kleine Schriften und Vorträge, meist mit Lebenserinnerungen.
1964/65 Ehrenmitglied des Rotary Clubs Ffm.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 149, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Hansert: Städelscher Museums-Verein 1994, S. 190, Nr. A067f.
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Hauck: Ffter Allerlei 2017, S. 46f.
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Porträts Ffter Senioren 1999, S. 12f.
Quellen:
ISG, S2/5. 155.
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Delliehausen, Georg. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1995.
Stand des Artikels: 23.10.1987