Curti, Carl Theodor. Psd.: Karl Schoenberg. Journalist. Politiker.
* 24.12.1848 Rapperswil/Kanton St. Gallen (Schweiz), † 13.12.1914 Thun/Kanton Bern (Schweiz).
C. lernte in Würzburg, wo er studierte, Leopold Sonnemann kennen, der ihn 1870 als Korrespondent der Ffter Zeitung nach Straßburg schickte. Seit 1871 Redakteur der St. Gallener Zeitung. Im Januar 1873 berief Sonnemann C. erneut an die FZ, wo er als Redakteur bis März 1879 tätig war. Dann veranlasste C. das Vorgehen Bismarcks gegen die Zeitung, Ffm. zu verlassen und in die Schweiz zurückzugehen, wo er zunächst Herausgeber der Züricher Post, dann Mitglied des Schweizer Nationalrats war. 1902 rief ihn Sonnemann wieder nach Ffm. Bis 1914 war C. hier als Direktor der Ffter Societätsdruckerei und damit der FZ tätig.
Politische und literarische Schriften.
C. plante und leitete die Entstehung des Werkes zur „Geschichte der Ffter Zeitung“ (1906).
Politische und literarische Schriften.
C. plante und leitete die Entstehung des Werkes zur „Geschichte der Ffter Zeitung“ (1906).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 143, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Peter Gilg in: NDB 3 (1957), S. 443f.
Literatur:
Breitkreuz (Hg.): Mit ergebenstem Gruß/Ihr Friedrich Stoltze 2018, S. 181f.
Quellen:
ISG, S2/2. 753.
GND: 13743295X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Curti, Theodor. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1975.
Stand des Artikels: 24.9.1987