Pionier des Kleingartenwesens in Ffm.
Cronberger, Bernhard Martin. Lehrer. Kleingartenbauer. Publizist.
* 10.7.1860 Ffm., † 4.5.1934 Ffm.
Bis 1924 Lehrer an der alten Bornheimer Schule (Kirchnerschule), zuletzt als Konrektor.
C., der aus einer alten Ffter Gärtnerfamilie stammte, erwarb sich besondere Verdienste um die Organisation des Kleingartenwesens in Ffm. 1898 gehörte er zu den Gründern des „Vereins zur Förderung des Kleingartenbaues“ (seit der „Gleichschaltung“ in der NS-Zeit 1934: „Kleingärtnerverein Cronberger in Ffm.-Bornheim“), dessen Vereinsgärten („Bernhard-C.-Gärten“) in Bornheim eine der ersten Ffter Kleingartenkolonien darstellten. C. war bis 1920 Vorsitzender des Vereins; auch war er Mitbegründer (1915) und Vorsitzender (1915-18) des „Verbands der Kleingartenbau-Vereine in Ffm. und Umgebung“. Außerdem engagierte sich C. als Armen- und Waisenvorsteher und als Mitglied verschiedener sozialer Organisationen.
Veröffentlichte Schriften zum Kleingartenbau. So gab er etwa die Zeitschrift „Blätter für Kleingartenbau“ und ab 1904 ein „Jahrbuch für Kleingartenbau“ seines Vereins heraus.
Der von ihm begründete Verein zur Förderung des Kleingartenbaues ernannte C. später zum Ehrenvorsitzenden.
1917 Verdienstkreuz für Kriegshilfe.
Nachlass im ISG.
C., der aus einer alten Ffter Gärtnerfamilie stammte, erwarb sich besondere Verdienste um die Organisation des Kleingartenwesens in Ffm. 1898 gehörte er zu den Gründern des „Vereins zur Förderung des Kleingartenbaues“ (seit der „Gleichschaltung“ in der NS-Zeit 1934: „Kleingärtnerverein Cronberger in Ffm.-Bornheim“), dessen Vereinsgärten („Bernhard-C.-Gärten“) in Bornheim eine der ersten Ffter Kleingartenkolonien darstellten. C. war bis 1920 Vorsitzender des Vereins; auch war er Mitbegründer (1915) und Vorsitzender (1915-18) des „Verbands der Kleingartenbau-Vereine in Ffm. und Umgebung“. Außerdem engagierte sich C. als Armen- und Waisenvorsteher und als Mitglied verschiedener sozialer Organisationen.
Veröffentlichte Schriften zum Kleingartenbau. So gab er etwa die Zeitschrift „Blätter für Kleingartenbau“ und ab 1904 ein „Jahrbuch für Kleingartenbau“ seines Vereins heraus.
Der von ihm begründete Verein zur Förderung des Kleingartenbaues ernannte C. später zum Ehrenvorsitzenden.
1917 Verdienstkreuz für Kriegshilfe.
Nachlass im ISG.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 142f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Gröning/Wolschke-Bulmahn: Kleingartenkultur 1995, S. 28, 31-33, 53, 91, 95f., 102f., 105, 224.
Quellen:
ISG, S2/9. 119.
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ISG, S3/12. 406 (Kleingärtnerverein Cronberger).
GND: 1023714310 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Cronberger, Bernhard. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1974.
Stand des Artikels: 24.9.1987