Cleynmann (auch: Cleymann, Cleinmann, Kleinmann), Fried(e)rich Joseph. Kommerzienrat. Bankier. Stadtpolitiker. Schriftsteller.
~ 14.3.1764 Ffm., † 16.10.1827 Ffm.
Mitinhaber des Bankhauses de Neufville-Mertens & Bernard.
Von 1807 bis 1813 Handelsassessor beim Stadtgericht. 1808 von Dalberg zum Kommerzienrat und zum Mitglied der neu gegründeten Handelskammer ernannt. C. beteiligte sich jedoch nur wenig an der Arbeit der Kammer, da er mehr auf der Seite der Stadtämter stand, die gegen die Einrichtung der Handelskammer waren, und schied deshalb 1810 wieder aus der Kammer aus. Seit 1809 Senator. 1811 Maire der Stadt. Er legte dieses Amt vor Ablauf des Amtsjahres nieder, um sich seiner Tätigkeit als Kommerzienrat und Handelsassessor wieder intensiv widmen zu können. 1816/17 Jüngerer Bürgermeister. 1818 Schöffe. 1819 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung. Sachverständiger in Münz- und Handelsangelegenheiten.
Stifter einer Wohltätigkeitsanstalt zur Erziehung und Bildung der Jugend (1800).
Verfasser zahlreicher Schriften zu kaufmännischen Fragen, die er anonym erscheinen ließ. Bemerkenswert ist C.s Begutachtung der „Materialien zu einem Handelsgesetzbuch für die Stadt Ffm.“ (ungedruckt, 1811).
Teilnachlass im ISG.
Von 1807 bis 1813 Handelsassessor beim Stadtgericht. 1808 von Dalberg zum Kommerzienrat und zum Mitglied der neu gegründeten Handelskammer ernannt. C. beteiligte sich jedoch nur wenig an der Arbeit der Kammer, da er mehr auf der Seite der Stadtämter stand, die gegen die Einrichtung der Handelskammer waren, und schied deshalb 1810 wieder aus der Kammer aus. Seit 1809 Senator. 1811 Maire der Stadt. Er legte dieses Amt vor Ablauf des Amtsjahres nieder, um sich seiner Tätigkeit als Kommerzienrat und Handelsassessor wieder intensiv widmen zu können. 1816/17 Jüngerer Bürgermeister. 1818 Schöffe. 1819 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung. Sachverständiger in Münz- und Handelsangelegenheiten.
Stifter einer Wohltätigkeitsanstalt zur Erziehung und Bildung der Jugend (1800).
Verfasser zahlreicher Schriften zu kaufmännischen Fragen, die er anonym erscheinen ließ. Bemerkenswert ist C.s Begutachtung der „Materialien zu einem Handelsgesetzbuch für die Stadt Ffm.“ (ungedruckt, 1811).
Teilnachlass im ISG.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 132f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Heyden, S. 488-490.
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Lengemann: MdL, S. 98.
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Neuer Nekr. 5, 2 (1827), S. 899f., Nr. 341.
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Schrotzenberger, S. 44.
Literatur:
Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1057f.
GND: 116545895 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Cleynmann, Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1949.
Stand des Artikels: 9.9.1987