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Brendel, Martin

Brendel, Otto Rudolf Martin. Prof. Dr. phil. Astronom und Mathematiker. * 12.8.1862 (Berlin-)Niederschönhausen, † 6.9.1939 Freiburg/Breisgau.
Seit 1907 Dozent für Mathematik und Versicherungsmathematik an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Ffm. Mitarbeiter an der Sternwarte des Physikalischen Vereins. 1913 gründete B. mit Unterstützung der Pariser und der Stockholmer Akademie ein eigenes Planeteninstitut in Ffm. Seit 1914 Ordinarius an der neugegründeten Ffter Universität und Direktor der Universitätssternwarte. 1927 emeritiert.
Zahlreiche astronomische Fachveröffentlichungen.
Herausgeber der Werke von Carl Friedrich Gauß sowie von Materialien für eine Gauß-Biographie.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 100, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Bergmann: Ffter Gelehrten-Hdb. 1930, S. 29.
Bergmann, E. (Hg.): Ffter Gelehrten-Handbuch. Ffm. [1930].
| Kallmorgen, S. 232.
Kallmorgen, Wilhelm: Siebenhundert Jahre Heilkunde in Ffm. Ffm. 1936. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Ffm. XI).
| Fritz Hinderer in: NDB 2 (1955), S. 584.
Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 27 Bde. (bis Wettiner). Berlin 1953-2020.
Literatur: W. H. Kegel in: Bethge/Klein (Hg.): Physiker u. Astronomen 1989, S. 13-23.
Bethge, Klaus/Klein, Horst (Hg.): Physiker und Astronomen in Ffm. Neuwied 1989.

GND: 116484454 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Brendel, Martin. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1866.


Stand des Artikels: 15.5.1987

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

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