Bary, Familie de.
Im Jahr 1555 kamen die ersten de B. als Glaubensflüchtlinge nach Ffm. Die französische Refugiéfamilie, die ihren Stammsitz auf der Wasserburg des Fleckens Bari bei Tournai in Frankreich hat und ihren Stammbaum lückenlos bis 1223 zurückverfolgen kann, entwickelte sich in Ffm. rasch zu einer angesehenen und wohlhabenden Kaufmanns- und Bankiersfamilie, deren Mitglieder meist verantwortungsvolle Posten bei verschiedenen berühmten Ffter Handels- und Bankhäusern einnahmen. Die de B. begründeten mit ihren calvinistischen Glaubensbrüdern de Neufville und du Fay die „Vereinigung von Welschen zur Regelung der Geldkurse“ und damit die Ffter Börse. Aus der Familie de B. kamen auch bekannte Ffter Ärzte und Naturforscher. Zahlreiche Familienmitglieder engagierten sich auf politischem, kulturellem oder sozialem Gebiet für ihre Vaterstadt Ffm. Verwandtschaftliche Beziehungen zur Ffter Familie Gontard.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 41, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Kallmorgen, S. 216f.
Kallmorgen, Wilhelm: Siebenhundert Jahre Heilkunde in Ffm. Ffm. 1936. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Ffm. XI).
Literatur:
de Bary: Données Historiques sur la Famille de Bary 1872.
Bary, Frédéric de: Données Historiques sur la Famille de Bary de Tournai en Hainaut. Bale 1872.
de Bary: Genealogie Altfrankfurter Hugenottenfamilien 1981, bes. S. 5-42.
Bary, Herbert de: Beiträge zur Genealogie Altfrankfurter Hugenottenfamilien. Neustadt/Aisch 1981. (Sonderdruck aus: Dt. Familienarchiv 77).
de Bary: Notice généalogique & historique sur la famille de Bary 1877.
Bary, Alfred de: Notice généalogique & historique sur la famille de Bary, originaire de Tournay, en Hainaut, établie depuis 1806 à Guebwiler, en Alsace. Colmar 1877.
Über Christian de Bary (1775-1857): Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1061.,, S. 1067.
Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.
Über Karl Ludwig de Bary-Passavant (1807-1873): Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1068.
Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.
Quellen:
ISG, S2/666 (Familie de Bary).
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
7 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.
Bary, Anton de
Bary, Heinrich Anton de. Prof. Dr. med. Dr. phil. h. c. Arzt und Botaniker.
* 26.1.1831 Ffm., † 19.1.1888 Straßburg.
Sohn von August Theodor de B. und dessen Ehefrau Caroline Emilie, geb. Meyer (1805-1887). Bruder von Johann Jakob de B.
Ließ sich als praktischer Arzt in Ffm. nieder, wo er erste botanische Studien bei der SNG machte. Widmete sich dann vollends dem Studium der Botanik und wurde durch seine Forschungen auf dem Gebiet der Entwicklungsgeschichte von Algen und Pilzen bekannt. Nach Habilitation in Tübingen wirkte de B. als Professor für Botanik seit 1855 in Freiburg, dann (seit 1867) in Halle und schließlich (seit 1872) in Straßburg.
1869 Soemmerring-Preis der SNG.
Denkmal im Senckenbergmuseum.
Ließ sich als praktischer Arzt in Ffm. nieder, wo er erste botanische Studien bei der SNG machte. Widmete sich dann vollends dem Studium der Botanik und wurde durch seine Forschungen auf dem Gebiet der Entwicklungsgeschichte von Algen und Pilzen bekannt. Nach Habilitation in Tübingen wirkte de B. als Professor für Botanik seit 1855 in Freiburg, dann (seit 1867) in Halle und schließlich (seit 1872) in Straßburg.
1869 Soemmerring-Preis der SNG.
Denkmal im Senckenbergmuseum.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 41, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Kallmorgen, S. 216.
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Hermann Ziegenspeck in: NDB 1 (1953), S. 616.
Literatur:
Drews, Gerhart: Anton de Bary, ein bedeutender Biologe, lehrte in Freiburg, Halle und Straßburg. In: Freiburger Universitätsblätter 39 (2000), H. 149, S. 6-25.
GND: 116042184 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, Anton de. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2235.
Stand des Artikels: 27.8.1986
Bary, August de (1802-1873)
Bary, August Theodor de. Dr. med. Arzt.
* 25.10.1802 Ffm., † 27.3.1873 Ffm.
Sohn des Handelsmanns Isaac de B. (1778-1821) und dessen Ehefrau Augusta Dorothea Friederica, geb. Pilgrim (1778-1854). Vater von Heinrich Anton und Johann Jakob de B.
Schüler der Ffter Musterschule, später der Gymnasien in Wetzlar und Düsseldorf. Seit 1826 praktischer Arzt in Ffm. Armenarzt der Ffter Deutsch-reformierten Gemeinde. Beschäftigte sich viel mit Botanik und interessierte seinen Sohn Anton für dieses Fach. Zog sich ab 1865 langsam aus der Praxis zurück.
1846 und 1848 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung, von 1848 bis 1849 Mitglied der Verfassunggebenden Versammlung der Freien Stadt Ffm.
Mitbegründer des Ärztlichen Vereins in Ffm. Mehrmals Direktor der SNG.
Porträt (von Johann Jacob Jung, 1842) im Besitz der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
Schüler der Ffter Musterschule, später der Gymnasien in Wetzlar und Düsseldorf. Seit 1826 praktischer Arzt in Ffm. Armenarzt der Ffter Deutsch-reformierten Gemeinde. Beschäftigte sich viel mit Botanik und interessierte seinen Sohn Anton für dieses Fach. Zog sich ab 1865 langsam aus der Praxis zurück.
1846 und 1848 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung, von 1848 bis 1849 Mitglied der Verfassunggebenden Versammlung der Freien Stadt Ffm.
Mitbegründer des Ärztlichen Vereins in Ffm. Mehrmals Direktor der SNG.
Porträt (von Johann Jacob Jung, 1842) im Besitz der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 42, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Kallmorgen, S. 216.
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Kutz: Senck. Portr., S. 124, Nr. 93; S. 136, Nr. 151.
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Lengemann: MdL, S. 61.
GND: 124785115 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, August de (1802-1873). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2237.
Stand des Artikels: 27.8.1986
Bary, August de (1874-1954)
Bary, August Georg Ludwig de. Dr. med. Dr. med. dent. h. c. Arzt. Kommunalpolitiker.
* 17.2.1874 Ffm., † 10.10.1954 Ffm.
Sohn von Johann Jakob de B. und dessen Ehefrau Maria Karoline Julie, geb. Kriegk (1845-1931).
Schüler des humanistischen Gymnasiums in Ffm. Studium der Medizin in Heidelberg, Freiburg/Breisgau und Berlin. 1897 Promotion in Freiburg. Assistent u. a. am Hospital zum heiligen Geist in Ffm. (1898-1900). Seit 1901 praktischer Arzt in Ffm. Seit 1902 Arzt am Clementine-Mädchen-Spital, von 1912 bis 1928 als Chefarzt. Von 1902 bis 1908 ärztlicher Berater der vom „Verein für Kleinkinderschulen“ betriebenen Anstalten. Von 1902 bis 1908 Mitglied im Pflegeamt der Anstalt für Irre und Epileptische in Ffm. Seit 1903 Vorstandsmitglied im Vaterländischen Frauenverein. Von 1904 bis 1921 Hausarzt und Schwesternlehrer im Vaterländischen Frauenverein und von 1907 bis 1912 Mitglied des Ausschusses für den Krankenhausneubau des Vereins. Von 1915 bis 1953 Mitglied des Vorstands der Freiherr Carl von Rothschild’schen Stiftung Carolinum, deren Vorsitzender er ab 1944 war. Von 1933 bis 1953 Betriebsleiter des Ffter Bürgerhospitals. Während des Zweiten Weltkriegs Beauftragter für die Krankenernährung im Kriege für Ffm. und Umgebung. Nach der Freigabe des Bürgerhospitals 1946 an der Wiedereröffnung des zivilen Krankenhausbetriebs und der Neubildung der Administration dort beteiligt. 1953 Aufgabe seiner Praxis.
Nach dem Ersten Weltkrieg vermehrt auf kommunalpolitischem Gebiet tätig. Von 1924 bis 1933 Stadtverordneter (Deutsche Volkspartei). Mitglied der städtischen Gesundheits- und Schuldeputation. Von 1948 bis 1952 ehrenamtlicher Stadtrat. Mitglied der städtischen Gesundheits-, Wohlfahrts- und Jugenddeputation.
Engagement in ärztlichen Standes- und Fachorganisationen sowie Mitgliedschaft in zahlreichen karitativen Vereinigungen. Seit 1919 Vorstandsmitglied, 1924/25 Vorsitzender des Ärztlichen Vereins. Von 1924 bis 1934 Mitglied der Ärztekammer Hessen-Nassau, deren Vorsitzender er ab 1928 war. Vorstandsmitglied des Ffter Diakonissenhauses, des (1919 von ihm mitbegründeten) Verbands der Ffter nichtstädtischen Krankenanstalten u. a. Seit 1928 Mitglied der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung, ab 1933 als deren Vorsitzender, dadurch Mitglied im Kuratorium der Ffter Universität und Vorsitzender im Ausschuss der Senckenbergischen Bibliothek. Nach 1945 Verdienste um die Neuordnung der Ärztekammern. Bereitete ab Mai 1945 in Verbindung mit einigen Professoren die Wiedereröffnung der Ffter Universität vor. 1945/46 kommissarischer Kurator der Universität. Verdient um den Wiederaufbau des Senckenbergmuseums und die Neuordnung der Bibliotheca Senckenbergii. Beteiligt an der Neugestaltung der SNG, deren Erster Direktor de B. von 1946 bis 1948 war. Von 1946 bis 1948 kommissarischer Senior des Pflegamts des Ffter Waisenhauses. Seit 1947 Mitglied des neugebildeten Großen Rats und des Kuratoriums der Ffter Universität sowie Vorsitzender der Senckenbergischen Bibliothek. 1948 Senior des Pflegamts des Versorgungshauses und Wiesenhüttenstifts. 1948 Vorsitzender des Hofackerverbands (vorm. Verband der nichtstädtischen Krankenanstalten). Seit 1949 Vorsitzender des Vereins „Friedrichsheim“. Seit 1952 Beiratsmitglied im Verein der Freunde und Förderer der Ffter Universität.
Veröffentlichte u. a. „Johann Christian Senckenberg und seine Stiftung“ (1935), „Die Geschichte der Dr. Senckenbergischen Stiftung 1763-1938“ (1938) und „Die Bildersammlung der Dr. Senckenbergischen Stiftung“ (1954).
1938 Ehrenbürger der Ffter Universität und Plakette der Dr. Senckenbergischen Stiftung. 1944 Plakette der SNG. 1953 Bundesverdienstkreuz. 1954 Ehrensenator der Ffter Universität und Goetheplakette der Stadt Ffm. Ehrenvorsitzender der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung und Ehrenmitglied der SNG.
Porträt (von Rudolf Gudden, 1929) im Besitz der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
Schüler des humanistischen Gymnasiums in Ffm. Studium der Medizin in Heidelberg, Freiburg/Breisgau und Berlin. 1897 Promotion in Freiburg. Assistent u. a. am Hospital zum heiligen Geist in Ffm. (1898-1900). Seit 1901 praktischer Arzt in Ffm. Seit 1902 Arzt am Clementine-Mädchen-Spital, von 1912 bis 1928 als Chefarzt. Von 1902 bis 1908 ärztlicher Berater der vom „Verein für Kleinkinderschulen“ betriebenen Anstalten. Von 1902 bis 1908 Mitglied im Pflegeamt der Anstalt für Irre und Epileptische in Ffm. Seit 1903 Vorstandsmitglied im Vaterländischen Frauenverein. Von 1904 bis 1921 Hausarzt und Schwesternlehrer im Vaterländischen Frauenverein und von 1907 bis 1912 Mitglied des Ausschusses für den Krankenhausneubau des Vereins. Von 1915 bis 1953 Mitglied des Vorstands der Freiherr Carl von Rothschild’schen Stiftung Carolinum, deren Vorsitzender er ab 1944 war. Von 1933 bis 1953 Betriebsleiter des Ffter Bürgerhospitals. Während des Zweiten Weltkriegs Beauftragter für die Krankenernährung im Kriege für Ffm. und Umgebung. Nach der Freigabe des Bürgerhospitals 1946 an der Wiedereröffnung des zivilen Krankenhausbetriebs und der Neubildung der Administration dort beteiligt. 1953 Aufgabe seiner Praxis.
Nach dem Ersten Weltkrieg vermehrt auf kommunalpolitischem Gebiet tätig. Von 1924 bis 1933 Stadtverordneter (Deutsche Volkspartei). Mitglied der städtischen Gesundheits- und Schuldeputation. Von 1948 bis 1952 ehrenamtlicher Stadtrat. Mitglied der städtischen Gesundheits-, Wohlfahrts- und Jugenddeputation.
Engagement in ärztlichen Standes- und Fachorganisationen sowie Mitgliedschaft in zahlreichen karitativen Vereinigungen. Seit 1919 Vorstandsmitglied, 1924/25 Vorsitzender des Ärztlichen Vereins. Von 1924 bis 1934 Mitglied der Ärztekammer Hessen-Nassau, deren Vorsitzender er ab 1928 war. Vorstandsmitglied des Ffter Diakonissenhauses, des (1919 von ihm mitbegründeten) Verbands der Ffter nichtstädtischen Krankenanstalten u. a. Seit 1928 Mitglied der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung, ab 1933 als deren Vorsitzender, dadurch Mitglied im Kuratorium der Ffter Universität und Vorsitzender im Ausschuss der Senckenbergischen Bibliothek. Nach 1945 Verdienste um die Neuordnung der Ärztekammern. Bereitete ab Mai 1945 in Verbindung mit einigen Professoren die Wiedereröffnung der Ffter Universität vor. 1945/46 kommissarischer Kurator der Universität. Verdient um den Wiederaufbau des Senckenbergmuseums und die Neuordnung der Bibliotheca Senckenbergii. Beteiligt an der Neugestaltung der SNG, deren Erster Direktor de B. von 1946 bis 1948 war. Von 1946 bis 1948 kommissarischer Senior des Pflegamts des Ffter Waisenhauses. Seit 1947 Mitglied des neugebildeten Großen Rats und des Kuratoriums der Ffter Universität sowie Vorsitzender der Senckenbergischen Bibliothek. 1948 Senior des Pflegamts des Versorgungshauses und Wiesenhüttenstifts. 1948 Vorsitzender des Hofackerverbands (vorm. Verband der nichtstädtischen Krankenanstalten). Seit 1949 Vorsitzender des Vereins „Friedrichsheim“. Seit 1952 Beiratsmitglied im Verein der Freunde und Förderer der Ffter Universität.
Veröffentlichte u. a. „Johann Christian Senckenberg und seine Stiftung“ (1935), „Die Geschichte der Dr. Senckenbergischen Stiftung 1763-1938“ (1938) und „Die Bildersammlung der Dr. Senckenbergischen Stiftung“ (1954).
1938 Ehrenbürger der Ffter Universität und Plakette der Dr. Senckenbergischen Stiftung. 1944 Plakette der SNG. 1953 Bundesverdienstkreuz. 1954 Ehrensenator der Ffter Universität und Goetheplakette der Stadt Ffm. Ehrenvorsitzender der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung und Ehrenmitglied der SNG.
Porträt (von Rudolf Gudden, 1929) im Besitz der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 41f., verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Kallmorgen, S. 216.
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Kutz: Senck. Portr., S. 96, Farbtafel 16; S. 104; S. 135, Nr. 149; S. 136, Nr. 156.
Literatur:
Bauer: Mitteldt. Kunstgewerbe-Verein in der Zeit d. NS 2016, S. 15, 17.
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Drabek: Dr. Senckenbergische Anatomie 1988, S. 129.
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Hammerstein: JWGU I 1989, bes. S. 562.
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Hansert: Senckenberg-Forschungsmuseum im Nationalsozialismus 2018, S. 208-210, 213, 217, 227.
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Stemmler: Ehrenbürger u. Ehrensenatoren an der Univ. Ffm. 2012, S. 92, 126, 128, 133, 135, 161, 164 u. ö.
Quellen:
ISG, S2/594.
GND: 124784968 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, August de (1874-1954). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2236.
Stand des Artikels: 27.8.1986
Bary, Heinrich de
Bary (auch: B.-Gontard), Johann Heinrich de. Bankier.
* 24.7.1803 Ffm., † 23.7.1872 Ffm.
Sohn des Handelsmanns Samuel de B. (1776-1853) und dessen Ehefrau Johannetta Veronica Henrietta, geb. Jordis (1783-1813). Verheiratet (seit 1831) mit Cäcilie Amalie de B., geb. Gontard (1812-1882).
Teilhaber des Ffter Bankhauses Heinrich Gontard & Co.
Von 1845 bis 1861 Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation. Von 1852 bis 1854 und von 1856 bis 1857 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung.
Als Schüler Pestalozzis begründete de B. den Ffter Pestalozzi-Verein mit.
Nachlass im ISG.
Teilhaber des Ffter Bankhauses Heinrich Gontard & Co.
Von 1845 bis 1861 Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation. Von 1852 bis 1854 und von 1856 bis 1857 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung.
Als Schüler Pestalozzis begründete de B. den Ffter Pestalozzi-Verein mit.
Nachlass im ISG.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 43, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Lengemann: MdL, S. 61f.
Literatur:
Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1065.
Quellen:
ISG, S2/2. 443.
GND: 1023068109 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, Heinrich de. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2238.
Stand des Artikels: 27.8.1986
Bary, Jakob de
Bary, Johann Jakob de. Geheimer Sanitätsrat. Dr. med. Arzt. Fachautor. Kommunalpolitiker.
* 3.7.1840 Ffm., † 5.5.1915 Ffm.
Sohn von August Theodor de B. und dessen Ehefrau Caroline Emilie, geb. Meyer (1805-1887). Bruder von Heinrich Anton de B. Vater von August Georg Ludwig de B.
Verbrachte seine Assistenzarztzeit am Bürgerhospital in Ffm. 1865 als Arzt rezipiert. Hausarzt der Familie Rothschild.
Von 1883 bis 1912 Stadtverordneter (Fortschrittspartei). Mitglied des städtischen Gesundheitsamts, der Schwimmbad-Kommission, des städtischen Schulausschusses, der Anstaltsdeputation und des Völkermuseums. Trat als erster für die Schulzahnpflege ein. Besonderes Bemühen um die öffentliche Hygiene.
Mitglied der Armenklinik, deren Senior er ab 1886 war. Administrator des Clementine-Mädchen-Spitals. Wesentlich beteiligt an der Gründung der Zahnklinik Carolinum. Vorsitzender des Carolinums. Mitbegründer der Milchkuranstalt und des Ärztlichen Unterstützungsvereins, den er von 1883 bis 1912 leitete. Engagement in weiteren karitativen Einrichtungen und Fachorganisationen.
Seine Tochter Louise de B. (1875-1964) stand dem Carolinum seit der Gründung bis zu ihrer Pensionierung 1945 als Oberin vor.
Verbrachte seine Assistenzarztzeit am Bürgerhospital in Ffm. 1865 als Arzt rezipiert. Hausarzt der Familie Rothschild.
Von 1883 bis 1912 Stadtverordneter (Fortschrittspartei). Mitglied des städtischen Gesundheitsamts, der Schwimmbad-Kommission, des städtischen Schulausschusses, der Anstaltsdeputation und des Völkermuseums. Trat als erster für die Schulzahnpflege ein. Besonderes Bemühen um die öffentliche Hygiene.
Mitglied der Armenklinik, deren Senior er ab 1886 war. Administrator des Clementine-Mädchen-Spitals. Wesentlich beteiligt an der Gründung der Zahnklinik Carolinum. Vorsitzender des Carolinums. Mitbegründer der Milchkuranstalt und des Ärztlichen Unterstützungsvereins, den er von 1883 bis 1912 leitete. Engagement in weiteren karitativen Einrichtungen und Fachorganisationen.
Seine Tochter Louise de B. (1875-1964) stand dem Carolinum seit der Gründung bis zu ihrer Pensionierung 1945 als Oberin vor.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 43, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Kallmorgen, S. 216f.
Literatur:
Maly: Stvv. I 1992, S. 209 u. ö.
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Windecker: Carolinum 1990, S. 137 u. ö.
Quellen:
ISG, S2/4. 984.
GND: 117566950 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, Jakob de. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2239.
Stand des Artikels: 27.8.1986
Bary, Jakob Carl de
Bary, Jakob Carl de. Bankier. Stadtpolitiker.
* 13.9.1795 Ffm., † 1.8.1878 Ffm.
Sohn des Bankiers Johann David de B. (1748-1812) und dessen Ehefrau Maria Elisabetha, geb. de Neufville (1764-1833).
Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung und der Ständigen Bürgerrepräsentation in Ffm.
Senior der Handelskammer.
Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung und der Ständigen Bürgerrepräsentation in Ffm.
Senior der Handelskammer.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 43, verfasst von: Sabine Hock.
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Literatur:
Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1064.
Quellen:
ISG, S2/630.
GND: 1109775024 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, Jakob Carl de. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2240.
Stand des Artikels: 27.8.1986
Bary, Marie de
Bary, Marie Elisabeth de. Malerin.
* 31.5.1820 Ffm., † 29.11.1886 Ffm.
Tochter von Johann Daniel de B. (1790-1858) und dessen Ehefrau Maria Anna, geb. de B. (1800-1872).
Lehrzeit bei Eduard Schmidt von der Launitz, Heinrich Rosenkranz (1801-1851) und Elisabeth Schultz.
Marie de B. malte meist Landschaften und entwarf Initialen.
Lehrzeit bei Eduard Schmidt von der Launitz, Heinrich Rosenkranz (1801-1851) und Elisabeth Schultz.
Marie de B. malte meist Landschaften und entwarf Initialen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 43, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Dessoff, S. 6.
GND: 1102204854 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, Marie de. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2241.
Stand des Artikels: 27.8.1986
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bary, Familie de. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1766.
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Stand des Artikels: 27.8.1986