Direkt zum Inhalt
Zur Startseite
Startseite

Seitenmenü

Seitenmenü

  • Personensuche
  • Editorial
  • Neuerscheinungen
  • Aufnahmekriterien
  • Editionsprinzipien
  • Projektgeschichte
  • Technische Umsetzung
  • Autorinnen und Autoren
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Benutzeranmeldung

Pfadnavigation

  1. Startseite

Wiegand, Hans

Wiegand, Hans. Kellner. Hotelangestellter. Gewerkschafter. * 10.11.1894 (Wetter-)Amönau bei Marburg, † 21.1.1975 Ffm.
Besuch der Volksschule. Von 1909 bis 1912 Lehre als Hotelangestellter. Dann bis 1914 Tätigkeit in Hotelbetrieben in Großbritannien. Bereits 1912 Eintritt in die Gewerkschaft „Internationaler Genfer Verband der Hotelangestellten”. Von 1914 bis 1918 Kriegsdienst. Rückkehr in den erlernten Beruf und Wahl zum Ortsverwaltungsvorsitzenden seiner Gewerkschaft. Von 1923 bis 1929 arbeitete W. als Kellner im Hotel „Ffter Hof”, wo er seit 1925 Mitglied des Betriebsrats war. 1929 wurde er hauptamtlicher Bezirksleiter des Internationalen Genfer Verbands der Hotelangestellten in Ffm. Im November 1933 wurde W. aus politischen Gründen entlassen. Wegen Kontakten zu Gewerkschaftern in der Emigration wurde er unter Polizeiaufsicht gestellt. Bis 1943 war er als Handelsvertreter tätig und anschließend bis Kriegsende in einem Rüstungsbetrieb dienstverpflichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sich W. am Wiederaufbau der Gewerkschaften in Hessen. Von 1946 bis 1950 Landesvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und Beisitzer im Bundesvorstand des Freien Gewerkschaftbunds Hessen (FGB). Von 1950 bis zur Pensionierung 1960 Vorsitzender des Landesbezirks Hessen im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats des Landes Hessen und des Verwaltungsausschusses des Landesarbeitsamts. Mitglied im Aufsichtsrat der Neuen Heimat Südwest, der Nassauischen Heimstätte und im Rundfunkrat des HR.
1955 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1970 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 558, verfasst von: Fritz Koch.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Trägerinnen u. Träger d. Wilhelm-Leuschner-Medaille 2004, S. 71f.
Hessische Landesregierung: Im Dienste der Demokratie. Die Trägerinnen und Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille. Hg. v. d. Hessischen Staatskanzlei. Wiesbaden 2004.
Literatur: Beier: Arbeiterbewegung 1984, S. 599.
Beier, Gerhard: Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch 150 Jahre (1834-1984). Ffm. 1984. (Die Hessen-Bibliothek im Insel Verlag).
Quellen: ISG, S2/4. 354.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Koch, Fritz: Wiegand, Hans. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1735.


Stand des Artikels: 14.3.1995

  • Startseite
  • Impressum

Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

Menü