Weinland, Christoph David Friedrich. Dr. phil. Theologe. Zoologe. Schriftsteller.
* 30.8.1829 Grabenstetten/Württemberg, † 16.9.1915 Grabenstetten.
Von 1847 bis 1852 Studium der Theologie und Naturwissenschaften an der Universität Tübingen. 1852 Assistent am Zoologischen Museum in Berlin. 1855 Berufung an die Universität Cambridge bei Boston (USA), wo W. das mikroskopische Labor leitete. 1857 untersuchte er im Auftrag der amerikanischen Küstenwache das Korallenwachstum bei Haiti. Eine Krankheit zwang ihn zur Rückkehr nach Europa. Von 1858 bis 1863 war W. wissenschaftlicher Sekretär der Zoologischen Gesellschaft Ffm. und wissenschaftlicher Direktor des neu gegründeten Ffter Zoologischen Gartens. Er begründete 1859 die Monatszeitschrift „Der zoologische Garten” und gab 1860 den ersten Zooführer heraus. 1862/63 Zweiter Direktor der SNG und Leiter der Abteilung für wirbellose Tiere. 1863 gab W. wegen seiner Krankheit die wissenschaftliche Tätigkeit auf und zog sich in seine Heimat zurück. Dort widmete er sich der Pferdezucht und der Literatur („Rulaman”, historischer Roman, 1878, und „Kuning Hartfest”, 1879).
Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften und Akademien, u. a. in Berlin, Boston, Halle, Moskau, Dresden, Wien, Köln und Hamburg.
Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften und Akademien, u. a. in Berlin, Boston, Halle, Moskau, Dresden, Wien, Köln und Hamburg.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 545, verfasst von: Fritz Koch.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Scherpner: 125 Jahre Zoologischer Garten 1983, S. 13, 19-22.
Quellen:
ISG, S2/13. 111.
GND: 117269506 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Koch, Fritz: Weinland, David Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1700.
Stand des Artikels: 9.3.1995