Beyschlag, Johann Heinrich Christoph Willibald. Prof. Dr. theol. et phil. Evangelischer Theologe.
* 5.9.1823 Ffm., † 25.11.1900 Halle/Saale.
Ältester Sohn des Kaufmanns Johann August B. (1787-1861) und dessen Ehefrau Elisabeth (auch: Elisabetha) Maria Margaretha, geb. Deckenbach (1793-1858). Acht Geschwister: Henriette Franziska (1817-1841), Johanna Auguste (1819-1840), Wilhelmine Natalie (8.11.1824-14.11.1824), Emilie Marie (8.11.1824-20.11.1824), Franz Wilhelm Traugott (1826-1856; zuletzt Pfarrer in Neuwied), Ludwig Heinrich Emil (1828-1840), Jeanette Louise, gen. Johanna (1831-?), und Johann Heinrich (1838-1840), von denen Zwillingsschwestern kurz nach der Geburt 1824 und vier Geschwister im Alter von zwei bis 24 Jahren an einem „Nervenfieber“ innerhalb weniger Monate 1840/41 starben.
Schüler des Ffter Gymnasiums. Nach Studium in Bonn und Berlin (1845-49) war B. zunächst Kandidat für das Predigeramt und Privatlehrer in Ffm. Seit 1850 Pfarrer in Trier und Neuwied. Seit 1856 Hofprediger in Karlsruhe. Seit 1860 Professor der praktischen Theologie in Halle.
1886 Gründer des „Evangelischen Bundes zur Wahrung der deutsch-protestantischen Interessen“.
Verfasser einer Biographie seines Bruder Franz B. (1858) und einer Autobiographie (2 Bde., 1896/99), in deren erstem Band er seine Schulzeit am Ffter Gymnasium, das evangelische Kirchenwesen der Stadt Ffm. und das politische Zeitgeschehen (u. a. Vorparlament und Nationalversammlung 1848/49) schildert.
Schüler des Ffter Gymnasiums. Nach Studium in Bonn und Berlin (1845-49) war B. zunächst Kandidat für das Predigeramt und Privatlehrer in Ffm. Seit 1850 Pfarrer in Trier und Neuwied. Seit 1856 Hofprediger in Karlsruhe. Seit 1860 Professor der praktischen Theologie in Halle.
1886 Gründer des „Evangelischen Bundes zur Wahrung der deutsch-protestantischen Interessen“.
Verfasser einer Biographie seines Bruder Franz B. (1858) und einer Autobiographie (2 Bde., 1896/99), in deren erstem Band er seine Schulzeit am Ffter Gymnasium, das evangelische Kirchenwesen der Stadt Ffm. und das politische Zeitgeschehen (u. a. Vorparlament und Nationalversammlung 1848/49) schildert.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 69, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Peter Meinhold in: NDB 2 (1955), S. 209f.
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Schrotzenberger, S. 23.
Literatur:
Beyschlag: Aus meinem Leben 1896/99.
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Beyschlag: Franz Beyschlag 1858.
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Dechent: Kirchengeschichte II, S. 340f., 344f., 365, 372, 379, 387, 394f., 397, 425, 456, 529, 534.
GND: 119133431 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Beyschlag, Willibald. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1626.
Stand des Artikels: 7.11.1986