Voigtländer-Tetzner (auch: Voigtländer-Hildebrand), Bertha Maria, geb. Hildebrand. Malerin.
* 2.2.1875 Graz, † 4.11.1968 Oberursel/Taunus.
Nichte des Bildhauers Adolf (von) Hildebrand (1847-1921). Mutter von Peter V.-T.
Erster Zeichenunterricht bei Ernst Sattler (1840-1923) in Dresden. Seit 1897 weitere Ausbildung bei Karl von Pidoll in Ffm. Hier lernte sie Ottilie W. Roederstein kennen, die ihr ab 1900 den Aufenthalt in Paris ermöglichte. Dort studierte sie u. a. bei dem spanischen Maler Claudio Castelucho (1870-1927). In Quincy in der Champagne erwarb Bertha Hildebrand ein Landhaus, wo sie künftig im Sommer lebte und malte, während sie im Winter weiterhin in Paris wohnte und arbeitete. 1908 Heirat mit dem Kunsthändler Albert V.-T. (1875-1936) in Berlin, dem sie nach Ffm. folgte. Beteiligung an den Jahresausstellungen Ffter Künstler (1909-11). Von 1913 bis 1927 lebte und arbeitete V.-T. in Oberursel, dann wieder in Ffm. 1936 bezog sie ein Atelier im Deutschordenshaus in Sachsenhausen, das mit ihren Arbeiten bei einem Bombenangriff 1943 zerstört wurde. 1944 siedelte V.-T. erneut nach Oberursel über, wo ihr die Stadt ein Atelier zur Verfügung stellte. Zu ihrem 90. Geburtstag 1965 zeigte die Galerie Prestel eine Gesamtausstellung der Werke von V.-T.
Das Oeuvre von V.-T. umfasst Landschaften, Stillleben und Porträts.
Erster Zeichenunterricht bei Ernst Sattler (1840-1923) in Dresden. Seit 1897 weitere Ausbildung bei Karl von Pidoll in Ffm. Hier lernte sie Ottilie W. Roederstein kennen, die ihr ab 1900 den Aufenthalt in Paris ermöglichte. Dort studierte sie u. a. bei dem spanischen Maler Claudio Castelucho (1870-1927). In Quincy in der Champagne erwarb Bertha Hildebrand ein Landhaus, wo sie künftig im Sommer lebte und malte, während sie im Winter weiterhin in Paris wohnte und arbeitete. 1908 Heirat mit dem Kunsthändler Albert V.-T. (1875-1936) in Berlin, dem sie nach Ffm. folgte. Beteiligung an den Jahresausstellungen Ffter Künstler (1909-11). Von 1913 bis 1927 lebte und arbeitete V.-T. in Oberursel, dann wieder in Ffm. 1936 bezog sie ein Atelier im Deutschordenshaus in Sachsenhausen, das mit ihren Arbeiten bei einem Bombenangriff 1943 zerstört wurde. 1944 siedelte V.-T. erneut nach Oberursel über, wo ihr die Stadt ein Atelier zur Verfügung stellte. Zu ihrem 90. Geburtstag 1965 zeigte die Galerie Prestel eine Gesamtausstellung der Werke von V.-T.
Das Oeuvre von V.-T. umfasst Landschaften, Stillleben und Porträts.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 519, verfasst von: Fritz Koch.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Eichler: Künstlerinnen 1994, S. 57.
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Schmitz: Ein Groschen fürs Licht 2012, S. 51-57.
Quellen:
ISG, S2/4. 604.
GND: 136159443 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Koch, Fritz: Voigtländer-Tetzner, Bertha. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1611.
Stand des Artikels: 31.3.1996