Voelcker, Georg Adolph. Handelsmann. Entomologe.
~ 8.2.1761 Meißenheim bei Lahr/Baden, † 19.7.1826 Ffm.
V. stammte aus einer seit dem Dreißigjährigen Krieg in Baden ansässigen Familie, die weitläufig mit dem gleichnamigen Ffter Patriziergeschlecht verwandt war. Er kaufte später das Haus Schwarzer Stern, das der 1741 in Ffm. erloschenen Patrizierfamilie V. seit dem Ende des 16. Jahrhunderts gehört hatte. Urgroßvater von Heinrich V.
Nach einer Kaufmannslehre in Straßburg kam V. nach Ffm., wo er 1787 durch Heirat das Ffter Bürgerrecht erwarb. Zunächst Gehilfe, seit 1796 Teilhaber bei Alexander Baert, der in der Saalgasse mit englischen Wollwaren handelte. 1811 übernahm V. das Geschäft, hatte aber während der englischen Kontinentalsperre unter erheblichen Einbußen zu leiden.
Neben seiner kaufmännischen Tätigkeit befasste sich V. mit Literatur, Geschichte und vor allem mit Insektenkunde. Seine Schmetterlingssammlung umfasste rund 40.000 Exemplare inländischer und exotischer Arten. Ferner sammelte er ausgestopfte Vögel und Säugetiere. 1817 gehörte V. zu den Gründern der SNG.
Nach einer Kaufmannslehre in Straßburg kam V. nach Ffm., wo er 1787 durch Heirat das Ffter Bürgerrecht erwarb. Zunächst Gehilfe, seit 1796 Teilhaber bei Alexander Baert, der in der Saalgasse mit englischen Wollwaren handelte. 1811 übernahm V. das Geschäft, hatte aber während der englischen Kontinentalsperre unter erheblichen Einbußen zu leiden.
Neben seiner kaufmännischen Tätigkeit befasste sich V. mit Literatur, Geschichte und vor allem mit Insektenkunde. Seine Schmetterlingssammlung umfasste rund 40.000 Exemplare inländischer und exotischer Arten. Ferner sammelte er ausgestopfte Vögel und Säugetiere. 1817 gehörte V. zu den Gründern der SNG.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 512, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Quellen:
ISG, S2/136 (Familie Voelcker).
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ISG, S2/205 (Heinrich Voelcker).
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Voelcker, Georg Adolph. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1599.
Stand des Artikels: 28.6.1995