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Vincke, Georg von

Vincke, Ernst Friedrich Georg Freiherr von. Politiker. * 15.5.1811 Haus Busch bei Hagen (heute: in Hagen-Helfe), † 3.6.1875 Bad Oeynhausen.
Sohn des westfälischen Oberpräsidenten Ludwig von V. (1774-1844).
Von 1828 bis 1832 Jurastudium in Göttingen und Berlin. 1837 Landrat in Hagen. Seit 1843 Mitglied des Westfälischen Provinziallandtags. Als Vertreter des 13. Wahlbezirks der Provinz Westfalen gehörte V. vom 18.5.1848 bis zum 24.5.1849 der Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche an. Anhänger der großdeutsch gesinnten Rechten („Café Milani”). V. galt zwar als scharfer Kritiker Friedrich Wilhelms IV. (und später Bismarcks), befürwortete aber eine preußische Führungsrolle bei der Einigung Deutschlands und war ein entschiedener Gegner der Volkssouveränität. Er zählte in der Ffter Paulskirche zu den wichtigsten Rednern des pro-preußischen Lagers. Er war u. a. Mitglied des völkerrechtlichen Ausschusses. Nach seiner Wahl in das Preußische Abgeordnetenhaus schied V. aus der Nationalversammlung aus.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 511, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Herman von Petersdorff in: ADB 39 (1895), S. 743-752.
Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Commission bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde. München/Leipzig 1875-1912.
| Koch: FNV, S. 411.
Koch, Rainer (Hg.): Die Ffter Nationalversammlung 1848/49. Ein Handlexikon der Abgeordneten der deutschen verfassungsgebenden Reichs-Versammlung. Bearb. v. Patricia Stahl unter Mitwirkung von Roland Hoede, Leoni Krämer, Dieter Skala im Auftr. der Arbeitsgruppe Paulskirche. Kelkheim 1989.

GND: 118627112 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Vincke, Georg von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1595.


Stand des Artikels: 26.6.1995

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Projektleitung: Sabine Hock
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