Vetter (auch: Fetter), Johann (auch: Hans). Glasmaler. Zeichner.
* Freiburg/Breisgau, ▭ 26.2.1620 Ffm.
1575 Ffter Bürger durch Heirat. Im Jahr 1583 wurde V. beauftragt, die Quaternionenbilder (Darstellung von Vertretern reichsunmittelbarer Geschlechter und Gemeinwesen) in der Wahlstube des Römers zu kopieren, bevor diese übertüncht wurden. Der Ffter Rat hielt diese aus dem frühen 15. Jahrhundert stammenden Wandgemälde für nicht mehr zeitgemäß, wollte die Darstellungen jedoch mittels der V.’schen Kopien überliefert wissen. Der von V. angefertigte Figurenschmuck wurde in dem später so genannten „Fetter’schen Wappenbuch” zusammengefasst und befindet sich heute im ISG. Auch die Bürgermeistersymbole der Jahre 1583, 1584 und 1588 stammen von seiner Hand.
1590 zum Jüngeren Rechenmeister der neu gegründeten (und 1613 wieder aufgelösten) Glasmalerzunft gewählt.
1590 zum Jüngeren Rechenmeister der neu gegründeten (und 1613 wieder aufgelösten) Glasmalerzunft gewählt.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 510f., verfasst von: Reinhard Frost.
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Lexika:
Zülch, S. 391.
Literatur:
Donner-von Richter, Otto: Die Maler-Familie Fyoll und der Römerbau im Hinblick auf die Thätigkeit der Fyolls in demselben. In: AFGK III, 5 (1896), S. 55-130, hier S. 82-85.
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Donner-von Richter, Otto: Philipp Uffenbach 1566-1636 und andere gleichzeitig in Ffm. lebende Maler. In: AFGK III, 7 (1901), S. 1-220, hier S. 53, 151f.
GND: 1116093758 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Vetter, Johann. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1593.
Stand des Artikels: 26.5.1995