Bernard, Karl George. Dr. jur. h. c. Bankier.
* 8.4.1890 Berlin, † 15.1.1972 Ffm.
1916 juristische Große Staatsprüfung. 1920 Ernennung zum Richter. 1923 Reichswirtschaftsgerichtsrat. Von 1929 bis 1935 Referent im Reichswirtschaftsministerium im Bereich Geld-, Bank-, Börsen- und Versicherungswesen. 1935 Entlassung aus politischen Gründen. Seit 1936 Vorstandsmitglied der Ffter Hypothekenbank (bis 1948) und stellvertretender Vorsitzender der Zulassungsstelle der Ffter Börse. Nach 1945 führend im hessischen Kreditwesen. 1947 in die Sonderstelle für Geld und Kredit in Bad Homburg zur Vorbereitung der Währungsreform berufen. Von 1948 bis 1957 Präsident des Zentralbankrats der Bank deutscher Länder. Vom 1.8.1957 bis 31.12.1957 Wahrnehmung der Aufgaben des Präsidenten der Deutschen Bundesbank. Verdienste um die Stabilisierung der bundesdeutschen Währung.
1954 Ehrendoktorwürde der Ffter Universität. 1955 Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband. 1957 Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
1954 Ehrendoktorwürde der Ffter Universität. 1955 Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband. 1957 Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 60, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Hauck: Ffter Allerlei 2017, S. 33-35.
Quellen:
ISG, S2/3. 301.
Internet:
Dt. Bundesbank, 14.7.2022.
GND: 133571203 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bernard, Karl. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1563.
Stand des Artikels: 16.10.1986