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Berg, Hilda

Berg, Hilda, geb. Zeltmann. Mäzenin. * 15.5.1885 Ffm., † 18.6.1974 Ffm.
Verheiratet mit Justizrat Dr. Alex B. (1868-1960), der als Mitglied der Städel-Administration und Mitbegründer der „Gesellschaft Alt-Ffter in der Welt“ 1932 die Goetheplakette der Stadt erhielt.
Im Hause B. war es Tradition, Gemäldeausstellungen oder Konzerte zu veranstalten, um so den Künstlern ein einflussreiches Publikum zu öffnen. Heinrich Simon bat 1933 vor seiner Emigration die wegen ihrer Hilfsbereitschaft gegenüber Künstlern bekannte B., die von ihm gegründete Künstlerküche („Kükü“; zunächst im Haus Lichtenstein, dann im Steinernen Haus) zu übernehmen. B. gewann Fried Lübbecke und vor allem Oberbürgermeister Krebs, ohne dessen Unterstützung eine solche Stiftung im Nationalsozialismus nicht hätte bestehen können, für das Projekt. Krebs gründete das „Ffter Hilfswerk des Oberbürgermeisters“ (später „Heussenstamm’sche Stiftung – Hilfswerk des Oberbürgermeisters“), dem die Künstlerküche unterstand und das Elisabeth Kurtz gemeinsam mit anderen Damen, darunter B., leitete. Für ihre soziale Arbeit für Künstler erhielt B. den Ehrentitel „Mutter der Künstler“. Verdienste um die Wiedererrichtung der Heussenstamm-Stiftung nach 1945. Bis zu ihrem Tod Ehrenmitglied im Beirat der Heussenstamm-Stiftung.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 59, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Ehrlich: Heussenstamm’sche Stiftung 1983.
Ehrlich, Wilfried: Fünfzig Jahre Treue um Treue. Die Geschichte der Heussenstamm’schen Stiftung. Hg. v. d. Heussenstamm-Stiftung. Ffm. [1983].
Quellen: ISG, S2/4. 676.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 1164809199 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Berg, Hilda. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1558.


Stand des Artikels: 16.10.1986

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Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
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