Schöpfer eines Geometrischen Grundrisses von Ffm. („Ulrichplan“, 1811).
Ulrich, Christian Friedrich. Hessen-homburgischer Baurat. Architekt. Lehrer. Kartograf.
* 21.12.1765 Bautzen, † 3.1.1828 Ffm.
Naturwissenschaftliches und Architekturstudium in Wien und Berlin. Seit 1797 in Ffm. (auch wenn U. das Bürgerrecht erst 1817 erhielt). Er erteilte hier als Lehrer naturwissenschaftlichen Unterricht, teils an öffentlichen Lehranstalten, teils in Privatstunden. Außerdem als Architekt tätig.
1811 gab U. einen Geometrischen Grundriss von Ffm. heraus, der später als „U.plan“ in die Geschichte der Ffter Stadttopografie einging. Der „U.plan“, den sein Sohn Carl Adam U. (1802-1834) 1832 neu auflegte, blieb über Jahrzehnte für Ffm. maßgeblich, und auch der Nachfolgeplan von Julius Eduard Foltz-Eberle (1852) basiert auf U.s Grundlage. Eine von U. gefertigte „Situationskarte der Rhein-, Main- und Lahngegend“ fand ebenfalls große Beachtung.
1811 gab U. einen Geometrischen Grundriss von Ffm. heraus, der später als „U.plan“ in die Geschichte der Ffter Stadttopografie einging. Der „U.plan“, den sein Sohn Carl Adam U. (1802-1834) 1832 neu auflegte, blieb über Jahrzehnte für Ffm. maßgeblich, und auch der Nachfolgeplan von Julius Eduard Foltz-Eberle (1852) basiert auf U.s Grundlage. Eine von U. gefertigte „Situationskarte der Rhein-, Main- und Lahngegend“ fand ebenfalls große Beachtung.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 490f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dessoff, S. 160.
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Schrotzenberger, S. 256.
Quellen:
ISG, S2/11. 491.
GND: 139140840 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Ulrich, Christian Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1526.
Stand des Artikels: 29.5.1995