Schöpfer des Bildes „Goethe in der Campagna di Roma”.
Tischbein, Johann Heinrich Wilhelm, gen. „Goethe-T.”. Maler. Radierer. Altertumsforscher. Kunstsammler.
* 15.2.1751 Haina, † 26.6.1829 Eutin.
Im November 1786 machte T. in Rom die Bekanntschaft Goethes, auf dessen Empfehlung er schon 1783 ein Italien-Stipendium von Herzog Ernst von Gotha erhalten hatte. Goethe zog in T.s Wohnung ein und blieb bis zum April 1788 in Rom.
In dieser Zeit fertigte T. Skizzen Goethes an und begann sein berühmtes Bildnis des Dichters, das Goethe selbst niemals vollendet gesehen hat und das später wesentlich zum hohen Bekanntheitsgrad T.s beigetragen hat: „Goethe in der Campagna di Roma”. Das Bild befand sich 1846 nachweislich im Besitz von Carl Mayer von Rothschild und hing seit den 1850er Jahren in der Villa Günthersburg bei Ffm., die Carl Mayers Sohn Mayer Carl von Rothschild mit seiner Familie als Sommersitz bewohnte. 1887 gelangte es als Geschenk von dessen Tochter, Adèle de Rothschild (Paris), in das Städelsche Kunstinstitut, wo es seitdem einen zentralen Platz einnimmt.
Rückenansicht Goethes, aus dem Fenster der römischen Wohnung schauend (Aquarell, 1787), im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts.
1987 Ausstellung im Ffter Goethe-Museum. 2018 Briefmarke der Deutschen Post mit der Abbildung von T.s Gemälde „Goethe in der Campagna“.
T.straße in Sachsenhausen.
In dieser Zeit fertigte T. Skizzen Goethes an und begann sein berühmtes Bildnis des Dichters, das Goethe selbst niemals vollendet gesehen hat und das später wesentlich zum hohen Bekanntheitsgrad T.s beigetragen hat: „Goethe in der Campagna di Roma”. Das Bild befand sich 1846 nachweislich im Besitz von Carl Mayer von Rothschild und hing seit den 1850er Jahren in der Villa Günthersburg bei Ffm., die Carl Mayers Sohn Mayer Carl von Rothschild mit seiner Familie als Sommersitz bewohnte. 1887 gelangte es als Geschenk von dessen Tochter, Adèle de Rothschild (Paris), in das Städelsche Kunstinstitut, wo es seitdem einen zentralen Platz einnimmt.
Rückenansicht Goethes, aus dem Fenster der römischen Wohnung schauend (Aquarell, 1787), im Besitz des Freien Deutschen Hochstifts.
1987 Ausstellung im Ffter Goethe-Museum. 2018 Briefmarke der Deutschen Post mit der Abbildung von T.s Gemälde „Goethe in der Campagna“.
T.straße in Sachsenhausen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 481f., verfasst von: Birgit Weyel.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Lenz: Tischbein 1979.
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Maisak/Kölsch: Gemäldekat. d. Ffter Goethe-Museums 2011, S. 311-315.
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Sarkowicz: Hessen hat ein Gesicht 2013, S. 134-136.
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Schulte-Strathaus (Hg.): Bildnisse Goethes 1910, Nr. 65-67.
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Seng: Freies Deutsches Hochstift 2009, S. 175, 241, 364, 368, 534.
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Wahl (Hg.): Goethe im Bildnis 1930, Nr. 29 (m. Erl. auf S. 61) und 96 (m. Erl. auf S. 68).
Quellen:
ISG, S2/1. 179.
GND: 118622897 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Tischbein, Wilhelm. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1503.
Stand des Artikels: 25.8.1995