Direkt zum Inhalt
Zur Startseite
Startseite

Seitenmenü

Seitenmenü

  • Personensuche
  • Editorial
  • Neuerscheinungen
  • Aufnahmekriterien
  • Editionsprinzipien
  • Projektgeschichte
  • Technische Umsetzung
  • Autorinnen und Autoren
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Benutzeranmeldung

Pfadnavigation

  1. Startseite

Tholuck, Hans Joachim

Pionier der Schulzahnpflege.

Tholuck, Hans Joachim. Obermedizinalrat. Dr. med. dent. Zahnarzt. * 22.10.1888 Adlig Stendsitz/Westpreußen, † 20.1.1972 Heiligkreuzsteinach bei Heidelberg.
Schulzeit in Heidelberg und Spandau. Von 1907 bis 1913 Studium der Zahnmedizin in Berlin, München und Kiel. Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Feldhilfsarzt. Ab 1919 Oberassistent, später Zweiter Direktor der Ffter Schulzahnklinik. 1923 Promotion in Ffm. Seit 1923 im Dienst der Ffter Stadtverwaltung als Direktor der zahnärztlichen Abteilung am Stadtgesundheitsamt. 1942 Obermedizinalrat. Aufgrund einer Herzerkrankung beantragte T. 1945 die vorzeitige Versetzung in den Ruhestand. Seit 1949 Geschäftsführer des Deutschen Ausschusses für Jugendzahnpflege. Während T.s über 20-jähriger Tätigkeit am Stadtgesundheitsamt wurde die Ffter Schulzahnpflege vorbildlich für ganz Europa. Das von ihm eingeführte „Ffter System“ der Jugendzahnpflege (Untersuchung durch amtliche Schulzahnärzte, Behandlung bis zur Restsanierung in der freien Praxis) setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg in der ganzen Bundesrepublik durch.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen, darunter das erste deutschsprachige Lehrbuch zur Behandlung von Milchzähnen (1929).
1960 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1963 Großes Bundesverdienstkreuz.
Seit 1973 wird die T.-Medaille für Verdienste um die zahngesundheitliche Aufklärung und Erziehung verliehen.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 470f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Kallmorgen, S. 433.
Kallmorgen, Wilhelm: Siebenhundert Jahre Heilkunde in Ffm. Ffm. 1936. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Stadt Ffm. XI).
Quellen: ISG, PA 134. 828 u. 143. 517.
ISG, Personalakten der Stadtverwaltung (Best. A.11.02), ab ca. 1900.
| ISG, S2/4. 544.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
Internet: Wikipedia, 15.9.2021.
Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, Hg.: Wikimedia Foundation Inc., San Francisco/Kalifornien (USA).
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Joachim_Tholuck

GND: 119341247 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Tholuck, Hans Joachim. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1474.


Stand des Artikels: 27.4.1995

  • Startseite
  • Impressum

Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

Menü