Bardorff, Wilhelm. Dr. phil. nat. Diplompsychologe und Pädagoge.
* 17.3.1893 Ffm., † 27.3.1968 Ffm.
Schüler der Adlerflychtschule und der Klinger-Oberrealschule in Ffm. Nach dem Besuch des Lehrerseminars in Usingen promovierte B. an der Ffter Universität. Pionier der Schulpsychologie. Mitarbeit in der städtischen Jugendsichtungsstelle. Von 1930 bis zu seinem Tod Vorsitzender der „Vereinigung für Kinderkunde“ bzw. der später daraus hervorgegangenen „Vereinigung für Jugendkunde“. Nach dem Tod seines Jugendfreundes August Jaspert 1941 übernahm B. die Leitung des Kinderdorfs Wegscheide. Als das Kinderdorf im Zweiten Weltkrieg als Gefangenenlager beschlagnahmt war, erwarb B. für die Stiftung des Ffter Schullandheims ein Anwesen im Orbgrund und gründete dort das „Wegscheide-Talheim“. Von 1956 bis 1958 Leiter des Instituts für Lehrerfortbildung in Ffm.; daneben Rektor der Ffter Holbeinschule.
B., der früher einer Freimaurerloge angehört hatte, war in der NS-Zeit offenbar Mitglied der SA.
Verfasser des bekannten „Wegscheidelieds“ („Auf der Höhe da droben, da wehet der Wind...“) und eines „Frankfurtlieds“.
B., der früher einer Freimaurerloge angehört hatte, war in der NS-Zeit offenbar Mitglied der SA.
Verfasser des bekannten „Wegscheidelieds“ („Auf der Höhe da droben, da wehet der Wind...“) und eines „Frankfurtlieds“.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 39, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Quellen:
ISG, S2/1. 693.
GND: 1032963417 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bardorff, Wilhelm. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1407.
Stand des Artikels: 21.8.1986