Sutter, Otto Ernst. Dipl.-Ing. Bauingenieur. Journalist.
* 2.7.1884 Freiburg/Breisgau, † 28.2.1970 Gengenbach.
Verheiratet (seit 1924) mit Beatrice S.-Kottlar.
Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Seit 1909 Karlsruher Korrespondent der FZ, für die S. unter Pseudonymen wie Jodokus Vydt und Balthasar Moser Artikel verfasste. Seit 1910 Redakteur in verschiedenen Sparten der Hauptredaktion der FZ in Ffm. Hauptschriftleiter der Kleinen Presse. Bald nach dem Amtsantritt des Stadtrats und späteren Oberbürgermeisters Ludwig Landmann 1916 wurde S. dessen Vertrauter und Berater. Von 1919 bis 1922 gab S. im Auftrag des Messamts die Ffter Messzeitung heraus. Als Geschäftsführer der Messe- und Ausstellungsgesellschaft von 1920 bis 1929 war er für den Aufbau der Ffter Internationalen Messe und den Ausbau des Messegeländes mitverantwortlich. Er fungierte als Organisator verschiedener repräsentativer, von Landmann geförderter Veranstaltungen, z. B. der 1927 im Rahmen des „Sommers der Musik“ auf dem Messegelände gezeigten Ausstellung „Musik im Leben der Völker“. 1923 führte der entschiedene Demokrat S. als Fahnenträger den Festzug anlässlich der 75-Jahr-Feier der Ffter Nationalversammlung an. 1930 zog sich S. nach Liel im Markgräflerland zurück. Seit 1942 lebte er in Gengenbach, wo er sich u. a. für die Erhaltung des historischen Stadtbilds einsetzte und dafür mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg war S. als Reporter für Rundfunk und Fernsehen tätig.
Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Seit 1909 Karlsruher Korrespondent der FZ, für die S. unter Pseudonymen wie Jodokus Vydt und Balthasar Moser Artikel verfasste. Seit 1910 Redakteur in verschiedenen Sparten der Hauptredaktion der FZ in Ffm. Hauptschriftleiter der Kleinen Presse. Bald nach dem Amtsantritt des Stadtrats und späteren Oberbürgermeisters Ludwig Landmann 1916 wurde S. dessen Vertrauter und Berater. Von 1919 bis 1922 gab S. im Auftrag des Messamts die Ffter Messzeitung heraus. Als Geschäftsführer der Messe- und Ausstellungsgesellschaft von 1920 bis 1929 war er für den Aufbau der Ffter Internationalen Messe und den Ausbau des Messegeländes mitverantwortlich. Er fungierte als Organisator verschiedener repräsentativer, von Landmann geförderter Veranstaltungen, z. B. der 1927 im Rahmen des „Sommers der Musik“ auf dem Messegelände gezeigten Ausstellung „Musik im Leben der Völker“. 1923 führte der entschiedene Demokrat S. als Fahnenträger den Festzug anlässlich der 75-Jahr-Feier der Ffter Nationalversammlung an. 1930 zog sich S. nach Liel im Markgräflerland zurück. Seit 1942 lebte er in Gengenbach, wo er sich u. a. für die Erhaltung des historischen Stadtbilds einsetzte und dafür mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg war S. als Reporter für Rundfunk und Fernsehen tätig.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 456, verfasst von: Birgit Weyel.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Oliver M. Piecha in: AFGK 75 (2016): Akteure des Neuen Fft., S. 186f.
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End: Otto-Ernst Sutter 1984.
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Porträtkarikatur von Benno Elkan in: Ffter Theater-Almanach 1919/20, S. 85.
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Klemp, Klaus: Grundlagen des Neuen Fft. In: Klemp u. a.: Moderne am Main 2019, S. 10-47, hier S. 21-47 (über „Die Neue Messe Fft. “); vgl. auch S. 300.
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Hoede, Roland: Ffter Internationale Messe. In: Koch (Hg.): Gesch. d. Ffter Messe 1991, Bd. II, S. 388-401.
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Lübbecke: Muschelsaal 1960, S. 286, 434f., 439-442.
Quellen:
ISG, S2/6. 761.
GND: 117383007 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Sutter, Otto Ernst. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1395.
Stand des Artikels: 6.9.1995